Dies ist mein Blog über die japanische Küche und allem was dazu gehört. Da ich aber auch gerne Kuchen und Süßes esse, werden bestimmt auch „Backbegeisterte“ etwas finden.^^ Ich wünsche euch viel Spaß beim stöbern.
Freitag, 24. Februar 2012
Bento Nr. 2
Hier also mein zweites Bento. Da mein Pap´s morgen arbeiten muss und ich zum Abend sowieso etwas kleines jap. essen wollte, habe ich gleich etwas mehr gemacht um genug für ein Bento zusammen zu haben. In der Box sind oben: Hühnchen mit Ingwer und Zwiebel, Tamago, gebratenes Gemüse (Paprika, Rettich, Spitzkohl), ein kleiner Maiskolben und chin. Brokolie. In der Unteren Etage sind neben Reis auch ein eingelegter Gurken-Wakame-Salat, Edamame und Häschenäpfel enthalten. Meine Schwester und ich hatten das selbe zum Essen, nur gab es bei uns Hühnchen in Misosoße und dazu noch eine Misosuppe mit Kartoffeln und Zwiebeln. Alles wie immer voll lecker, vorallem passte die Misosoße sehr gut zum Reis. Leider war ich vom kochen schon so satt, dass ich gar nicht alles aufessen konnte. -.- ...nasch ich halt später noch mal :)
Kaki Tamago Jiru
Hier nun das Rezept zur Ei-Suppe vom Sonntag. Da ich selber
nicht so gerne Suppen essen (vor allem Deutsche) versuche ich wenn ich
japanisch koche immer eine Suppe mit Misobasis zu nehmen. Diesmal wurde es
jedoch eine mit Dashi. Für Vegitarier kann man das Dashi bestimmt auch gut mit
einer Konbubrühe ersetzen.^^ Zu finden ist das Rezept auch in „Harumis
japanische Küche“.
Zutaten:
750 ml Dashi
1 EL helle Soja
Sauce
½ TL Soja Sauce
1 EL Mirin
Salz
2 TL Kartoffelstärke, aufgelöst in 2 TL Wasser
2 Eier
frische Kräuter
Zubereitung:
- Dashi aufkochen lassen. Beide Soja Saucen und Mirin dazu geben und mit der Stärke andicken.
- Die Eier in einer Schüssel leicht verquirlen und dann zu heiße Suppe geben bzw. unterrühren. Wenn man zu langsam rührt entstehen große Eistücke, dies sollte vermieden werden. Die ganze Suppe nochmals kurz aufkochen lassen.
- Die Suppe in Schälchen verteilen und mit den Kräutern servieren. Ich hatte in diesen Fall frische Rettich-Kresse da.
Meine Schwester wollte unbedingt weiches Eigelb haben. Also
wurde eins von den Eigelben nicht mit verrührt und dann beim servieren in die
Suppe gegeben. Wenn die Suppe heiß genug ist, stockt das Ei auch noch etwas
nach. Man sollte dafür aber frische Eier benutzen.^^
Donnerstag, 23. Februar 2012
Gyoza Dip
Das Orginal Rezept stammt aus meinem Kochbuch "Die echte chinesische Küche". Mittlerweile habe ich dieses verändert und verfeinert. Es passt wie gesagt gut zu Gyoza aber auch zu Korokke oder Tempura. Wenn ich Reste übrig habe, nehme ich den Dip auch für eine Gemüsepfanne zum würzen. Ihr seht also, er ist vielfälltig einsetzbar.^^
Zutaten:
2x Frühlingszwiebel
20g Ingwer
20g Kimchi oder eine andere Paprika-/Chillepaste
2 EL Zucker
1 EL Soja Sauce
1 EL Sake
2 EL Gemüsebrühe
Salz
4 EL Öl
1/2 TL Stärke in 1TL Wasser angerührt.
Zubereitung:
1. Frühlingszwiebel, Ingwer und Kimchi in kleine Stücke schneiden. Das Öl in eine Pfanne geben
und erhitzen.
und erhitzen.
2. Als erstes den Ingwer ins Öl geben. Kurz danach folgen die Fürhlingszwiebel und das Kimchi.
Achtung bei der Hitze es sollte nicht verbrennen!!
Achtung bei der Hitze es sollte nicht verbrennen!!
3. Zucker, Soja Sauce, Sake, Brühe, Salz und die aufgelöste Stärke mit einander vermischen. Alles
abschmecken. Mit Zucker und Salz evtl. nach würzen.
4. Die nun fertige Sauce unter rühren in die Pfanne geben. Alles einmal aufkochen lassen. Wenn der
Dip noch zu flüssig ist, nochmal etwas Stärke unterrühren. Aber Vorsicht! Man muss aufpassen
das es nicht klumpt oder zu viel wird. Dann gibt es Gelee-Dip ^__^v
Dip noch zu flüssig ist, nochmal etwas Stärke unterrühren. Aber Vorsicht! Man muss aufpassen
das es nicht klumpt oder zu viel wird. Dann gibt es Gelee-Dip ^__^v
Fertig
Wer es schärfer mag kann den Dip auch noch Shimichi Togarashi abschmecken. Viel Spaß beim ausprobieren!!^^
Meine Éclairs
Voriges Jahr habe ich mir ein DDR Backbuch gekauft und darin viele schöne
Sachen gefunden. Das erste was ich dann daraus gemacht habe, waren Èclairs auch
Liebesknochen genannt. Da ich das Rezept schon einmal verwendet habe, war der
Brandteig diesmal kein Problem. Ich finde das schöne am Brandteig selber ist,
dass er mit dem was zu Hause da ist, fertig gemacht werden kann und man dafür
nicht extra einkaufen muss. Es geht schnell, vor allem wenn man größere Mengen
herstellt und wenn mach sich traut (hui Brandteig^^), dann kann man viel damit
machen. Das Rezept habe ich nur bei der Teigherstellung übernommen. Die
vorgeschlagene Füllung ist nicht so mein Geschmack, irgend was mit Kaffeecreme !?
'.' Also gab es die schlichte und doch leckere Variante mit Sahne und
Kakao-Glasur. Mit Pudding werde ich sie wohl auch noch mal machen.
hier das Rezept:
Zutaten:
125 ml Milch
125 ml Wasser
1 Prise Salz
1 EL Zucker
75 g Butter
150 g Weizenmehl
4 Eier
250 ml Sahne + 1 Pack. Vanillezucker
100 g Kakao-Glasur (je nach Geschmack in Dunkel, Vollmilch oder Nougat)
Zubereitung:
1. Wasser, Milch, Salz, Zucker und Butter in einem Topf aufkochen lassen.
Den Topf vom Herd
nehmen und das vorher gesiebte Mehl unter rühren komplett hinzu geben.
nehmen und das vorher gesiebte Mehl unter rühren komplett hinzu geben.
2. Den Topf dann wieder auf den Herd stellen und solange rühren bis ein
Teigklos entsteht. Dieser
sollte sich dann vom Boden lösen. Den Topf wieder vom Herd nehmen und ein Ei darunter rühren,
etwas abkühlen lassen und den Rest dazu geben. Alles kräftig mit einander verrühren (ein
Holzlöffel eignet sich dafür am besten) bis sich Spitzen bilden.
sollte sich dann vom Boden lösen. Den Topf wieder vom Herd nehmen und ein Ei darunter rühren,
etwas abkühlen lassen und den Rest dazu geben. Alles kräftig mit einander verrühren (ein
Holzlöffel eignet sich dafür am besten) bis sich Spitzen bilden.
3. Den Backofen auf 200°C Vorheizen.
4. Den Teig in einen Spritzbeutel / Tüte füllen und auf das Backblech in ca.
10cm lange Streifen
spritzen. Dieses kann man dafür einfetten. Ich habe Backpapier verwendet und keine Probleme
damit gehabt. Da meine Spritztüte etwas kleiner ist, habe ich 2 Streifen direkt aneinander gesetzt.
spritzen. Dieses kann man dafür einfetten. Ich habe Backpapier verwendet und keine Probleme
damit gehabt. Da meine Spritztüte etwas kleiner ist, habe ich 2 Streifen direkt aneinander gesetzt.
5. Die Èclairs im Ofen bei 200°C für ca. 30 min backen. Dann heraus nehmen
und gleich seitlich
aufschneiden. Dann weitere 15min abkühlen lassen.
6. Die Glasur nun im Wasserbad schmelzen lassen und dann mit einem Pinsel
gleichmäßig auf die
Éclairs verteilen. Die Glasur selber zieht schnell an.
Éclairs verteilen. Die Glasur selber zieht schnell an.
7. Kurz vor dem Servieren die Sahne mit dem Vanillezucker aufschlagen, in
eine Spritztüte geben
und in die fertigen Éclair dekorativ füllen.
und in die fertigen Éclair dekorativ füllen.
Fertig
Mittwoch, 22. Februar 2012
Da bin ich wieder!!
So jetzt habe ich Semesterferien. Endlich schaffe ich es mal
wieder, etwas zu posten und einen neuen Job hab ich auch. Juhuu!! Also werde
ich jetzt einfach mal meine Sachen posten die ich die Wochen (oder war das nur eine :)) so gemacht
habe, wenn ich die Gelegenheit dazu hatte.^^
Das Highlight war vor 2 Wochen das Neko-Bento-Treffen bei
Skyschneckchen in Berlin - wer darüber etwas lesen möchte kann dies auf ihren
Blog tun. Ich fand es richtig toll die anderen wieder zu sehen, zusammen zu
kochen und sich dabei mit den anderen auszutauschen und zu quatschen. Sowohl zum
Kaffee als auch zum Abendessen hatten wir reichlich Auswahl, so dass ich einige
Dinge bestimmt nochmals nachkochen werde und schon getan habe!!^^
Meine Mam
meinte nämlich zu den Gyóza, dass sie doch auch gerne welche essen möchte. Da ich
meinen Dip ja sowieso noch einmal machen wollte um das Rezept on zu stellen,
passte es mir sehr gut und so gab es vorige Woche Freitag Gyóza mit Salat,
Miso-Shiro und Dip. Am Wochenende folgten dann gleich noch die Eclair´s, am
Sonntag Abend ein kleines jap. Menü und am Monrtag noch einen Teriyaki-Bürger im
amerikanischen Stil. Am Dienstag Abend hatte ich dann auch die Möglichkeit mein
erstes Bento dieses Jahr zu machen. Dies gab es heute bei mir auf Arbeit und
war richtig lecker!!^^
Meine Eclair´s mit Sahne Füllung.
Hier: Kaki Tamago Shiro, Hühnchen mit Ingwer und Zwiebel, Kinpira mit Spitzkohl und Möhren und Reis.
Teriyaki Burger mit Steak-Pommes^^
Inhalt: Kinpria mit Rettich und Spitzkohl, Huhn in Misosoße, Tamago mit schwarzem Sesam und Apfel-Möhren Salat. Dazu noch ein paar Kleinigkeiten die man glaube ich doch erkennt.^^
Für die nächsten Tage ist noch ein Bento für meinen
Pap´s geplant (er meinte er hätte gerne Huhn und Ei ^.^) und am Sonntag Nachmittag
bin ich mit meiner Schwester in Berlin zu einem Bento Kochkurs. Mal sehen wie
das wird, wir freuen uns jedenfalls sehr darauf. Ihr seht also bei mir ist
gerade viel los, was aber auch gut ist. Dann wird es ja nicht langweilig!!
^___^v
Demnächst wollte ich jedenfalls Scones oder vll. doch irisches
Sodabrot machen. Ein paar jap. Rezepte stehen auch noch auf meiner Liste.^^
Freitag, 27. Januar 2012
Post aus Japan!!*.*
Wir haben Post bekommen!!^^ Ein dickes großes Packet aus Japan. Wie es dazu kommt?
Auf unserer Japanreise voriges Jahr lernten wir im Toyoko-Inn in Hiroshima Yukie-san, die Managerin kennen. Sie war von Anfang an total nett und als man das erstmal rein kam und sie uns begrüßte, fühlte man sich gleich wie zu Hause. Bei Frühstück half sie immer mit aus (der Teller wurde dann voller als geplant^^) und wir bekamen bei der Abreise kleines Gebäck in Form von Ahorn mit Ankofüllung und anderen Sorten geschenkt. „mjam“ Da mein Paps mit ihr die E-mail Adresse austauschte – wir hatten auch Fotos von ihr gemacht und wollten sie zuschicken – blieben wir in Kontakt. Kurz vor Weihnachten schickten wir dann ihr und ihrer Crew ein Weihnachtspäckchen mit Schokolade, Pralinen, Deko-Figuren und anderen Kleinigkeiten. Und jetzt kam die Antwort!! ^___^v
In dem Päckchen, welches mit Mariechenkäfer eingepackt war, waren verschiedenes Gebäck, Grüner Tee, eine Karte, ein Holzlöffel mit dem Drachensymbol für dieses Jahr und zwei Ohuchi Dolls enthalten.
Auf unserer Japanreise voriges Jahr lernten wir im Toyoko-Inn in Hiroshima Yukie-san, die Managerin kennen. Sie war von Anfang an total nett und als man das erstmal rein kam und sie uns begrüßte, fühlte man sich gleich wie zu Hause. Bei Frühstück half sie immer mit aus (der Teller wurde dann voller als geplant^^) und wir bekamen bei der Abreise kleines Gebäck in Form von Ahorn mit Ankofüllung und anderen Sorten geschenkt. „mjam“ Da mein Paps mit ihr die E-mail Adresse austauschte – wir hatten auch Fotos von ihr gemacht und wollten sie zuschicken – blieben wir in Kontakt. Kurz vor Weihnachten schickten wir dann ihr und ihrer Crew ein Weihnachtspäckchen mit Schokolade, Pralinen, Deko-Figuren und anderen Kleinigkeiten. Und jetzt kam die Antwort!! ^___^v
In dem Päckchen, welches mit Mariechenkäfer eingepackt war, waren verschiedenes Gebäck, Grüner Tee, eine Karte, ein Holzlöffel mit dem Drachensymbol für dieses Jahr und zwei Ohuchi Dolls enthalten.
Die Geschichte der Puppen lautet ungefähr so: Hiroyo Ohuchi, er lebte von 1280-1352, heiratete eine schöne Prinzessin mit dem Namen Yorokumon-in sanjo aus Kyoto und brachte sie in das Schloss von Yamaguchi. Sie jedoch vermisste Kyoto so sehr, dass sie von Morgens bis Abends in ihren Räumen blieb. Daraufhin errichtete Hiroyo einen Raum nur mit Puppen aus Kyoto. Dieser wurde dann von den Menschen als Ningyo Goten oder Puppen Palast bezeichnet. Dieser Raum wurde auch regional übergreifend sehr berühmt und viele Puppenmacher kamen nach Yamaguchi und imitierten die Puppen. Sie nannten sie dann Ohuchi Dolls. Selbst heute sind sie noch sehr bekannt und es gibt sie in verschiedenen Bemalungen.
Das Gebäck werde ich einander mal genauer unter die Lupe nehmen und dann davon berichten. Es sieht jedenfalls sehr lecker aus und vll. Kriege ich noch heraus was das alles ist.^^
Mittwoch, 25. Januar 2012
Mein erstes Törtchen^^
Da ich letzte Woche Lust aufs backen hatte und wir meine Großeltern dieses Jahr noch nicht gesehen hatten, entschloss ich mich zwei Fliegen mit ein Klappe zu Schlagen.^^ Also lud ich sie für Sonntag zum Kaffee ein und machte mich am Samstag auf, den ersten Schwung zu backen. Da ich den Chiffon-Cake noch nicht so oft hatte und Mari gerade so viele schöne Varianten an Rezepten in Ihren Blog hoch geladen hatte, suchte ich mir den mit Bananen-Schoko und den Earl Gray aus. Zu Weihnachten bekam ich zudem das Törtchen Törtchen Buch und nahm daraus das Grapefruit-Törtchen heraus. Da Mari dieses schon gebacken hatte, habe ich mich aber an ihr Rezept gehalten (falls es da überhaupt Unterschiede gab, außer in der Beschreibung?). Da mein Plan stand, habe ich also am Samstag die Chiffon-Cake gebacken – mein persönlicher Stolz ^___^- die Kuchen sind super geworden. Wegen der Kühlzeit machte ich mich für die Törtchen erst am nächsten Tag an die Arbeit. Im großen und ganzen lief auch alles gut. Bis auf den Boden, der blieb krümelig (war aber auch egal, geschmeckt hat er trotzdem) und ich dachte es gäbe mehr Mouse. Weiterhin fand ich die Törtchen doch sehr niedrig, werde also nächstes mal mehr Joghurt-Mouse machen. Meine persönliche Note hat das ganze daher bekommen, dass ich Orangen- und Blutorangenfiles genommen habe. Bei uns mögen nicht alle Grapefriut und bei meinen Großeltern war ich mir deswegen auch unsicher. Sie fanden sie jedoch sehr lecker und überlegten schon das es was für den Sommer wäre und was man noch für Obst darauf legen könnte.^^ Der Chiffon-Cake kam bei beiden Gut an – der Rest kannte ihn schon – obwohl mein Opa anfangs sehr skeptisch war. ^.-
Fazit: Alles hat geklappt, alles war lecker und nächstes mal mach ich mehr!!!! ^_____^
Die Fotos sind leider etwas unscharf geworden.
Das Licht war nicht wirklich gut und ich habe etwas gewackelt o.o Dann halt beim nächsten Mal.
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