Mittwoch, 6. November 2013

Japan Tag 2 - Nagasaki und Yamaguchi

Am nächsten Tag ging es früh raus aus den Federn. Da meine Schwester und ich aber die Gunst der Stunde nutzen wollten, sind wir noch schnell ins Onsen gegangen. Danach gab es Frühstück und gegen 8.00 Uhr ging es mit dem Auto ab nach Nagasaki.
 
 
 
Nach einer entspannten Fahrt, mit einem kurzen Stopp für ein Eis, sind wir kurz nach 10.00 an der Stadt am Meer angekommen. Als erstes ging es über die typische Touristenstraße zur Oura Kirche. Sie ist die älteste Kirche Japans und wurde 1864 im gothischen Stil errichtet. Über einen Seitenweg erreichten wir unser nächsten Ziel, den Glover Garden. Dieser wurde in Gedenken an Thomas Blake Glover errichtet. Er förderte den Handel und das Öffnen Japans für die moderne Industrie. Der Garten selber ist auf einem kleinen Berg gelegen, von dem man eine tolle Aussicht auf die Bucht von Nagasaki hat. Durch das subtrophische Klima wachsen dort viele Palmen und exotische Blumen, auch Zikaden gab es dort. Da wir strahlenden Sonnenschein hatten, sah alles irgendwie grüner aus als sonst. ^^ Ich glaube man sieht das auch auf den Bildern.
 
 
 
 
 
 mit Kasutera Maskotchen XD
 
Dach ging es mit dem Auto weiter. Wir fuhren in die Nähe des chinesischen Viertels um dort eine typische Speise für Nagasaki zu essen. So gab es für mich und Shu-chan Chanpon mit frittierten Nudeln und Yukie hatte davon eine Variation mit einer Suppe. Jenny hatte sich die kalten Somen bestellt. Die Konsistenz war anfangs etwas merkwürdig, aber es hat mir trotzdem gut geschmeckt. Leider war viel zu viel auf dem Teller, so dass Yukie meine Reste auf aß. :)
 
 mein Chanpon
 Chanpon-Suppe
Somen
 
Nach einem kurzen Blick in den Souvenirladen daneben und dem Kauf von Kasutera, ging es Richtung Friedensmuseum. Nagasaki war die Stadt, neben Hiroshima, die im August 1945 von einer Atombombe zerstört wurde. Da wir das Museum in Hiroshima schon kannten, wussten wir was uns erwartet. Ich muss jedoch immer wieder feststellen, dass vor allem durch die Bilder und Dokumentationen dieses schreckliche Ereignis für mich immer noch unbegreiflich ist. Ich habe eine enorme Hochachtung vor den Menschen die zu dieser Zeit lebten und überlebten.
 
 
Nach diesen Eindrücken ging es noch auf einen kurzen Abstecher in den Friedenspark zur Friedensstatue.
 
 
Bevor wir uns dann auf den Weg zurück bzw. Richtung Yamaguchi machten, hielten wir noch am Bahnhof von Nagasaki an. Im Reisezentrum wollte wir nämlich unseren Railway-Pass umtauschen. Mit diesem konnten wir nun 14 Tage alle öffentlichen Verkehrsmittel und einige Shinkansen benutzen.
Dann ging los Richtung Yamaguchi. Da wir 4 Stunden Autofahrt vor uns hatten, machten wir einen kurzen Halt an der Raststelle, welche um einiges Größer  als in Deutschland ist. Ansonsten genossen wir die Landschaft von Kyushu und die doch recht lustigen Gespräche. :)
 
 
 
Unterwegs entschieden wir dann, trotz des heißen Wetters, Shabu-Shabu zum Abendessen zu machen. Also noch ein kurzer Stopp im Supermarkt - ich liebe japanische Supermärkte - und dann ging es nach Hause. Yukie wohnt mit ihrer Familie außerhalb der Stadt, so dass viele Reisfelder mit ein paar Häuser zwischen durch um uns herum waren. Da es langsam dunkel wurde, verlegten wir die Besichtigung auf den nächsten Tag.
Zum Schluss zeige ich euch noch die Fotos von unserem Abendessen. Wir haben geschwitzt wie sonst was, trotz der Klimaanlage und den drei Ventilatoren um uns herum. Aber das heiße 'Süppchen' musste einfach sein. XD
 
 
 
 
 

Montag, 4. November 2013

Japan Tag 1 - Willkommen in Fukuoka!

Endlich habe ich es geschafft. Hier ist nun der ersten Teil meines Reiseberichts nach Japan. Dort wollten wir unsere Freundin Yukie und ihre Familie in Yamaguchi besuchen. Gebucht haben meine Schwester und ich die Flüge im Mai und Mitte Juli ging es dann los. Groß geplant haben wir unseren Urlaub nicht, wir wussten nur was wir in etwas sehen wollten und uns sonst überraschen lassen.  Unser erster Flieger ging von Berlin nach Helsinki und von dort nach Osaka. Dort mussten wir Ausschecken (aber ohne Koffer) und wieder neu ein, da wir noch einen Inlandsflug nach Fukuoka zu bewältigen hatten.
 
meine Schwester in Helsinki vor dem Moomin-Souvenierladen ^^
 
So sah der Wartebereich in Osaka 30 Minuten vor dem Flug aus.
Der Rest des Flughafen war aber auch nicht voller. XD
 
 
 
Ich liebe das Essen im Flieger, das ist fast so gut wie im Krankenhaus. (-.-)"
BHabe lange nicht mehr so was ekl.... gegessen bzw. probiert. Brrr... mich schüttels immer noch.
 
Nach über 24 Stunden waren wir dann auch gegen 14.00 das letzte Mal gelandet und  nach einer kurzen Wartezeit  wurden wir von Yukie abgeholt. Diese hatte nämlich am falschen Airport gewartet.
Nach einer herzlichen Begrüßung nahm sie uns mit ins Hotel, damit wir uns frisch machen konnten und um dann nochmal nach Fukuoka rein zu fahren um uns etwas die Stadt anzusehen. Mit dem Taxi haben wir dann eine kleine Stadtrundfahrt gemacht. Somit kamen wir auch am Fukuoka Tower dem Fukuoka Dome und dem Hafen vorbei. Ausgestiegen sind wir dann in Tenjin, einer unterirdischen Einkaufsstraße in der es erst mal einem Matche-Milchshake gab. Lecker!!! Mit der U-Bahn ging es dann zur Hakata-Station und von dort mit dem Taxi wieder zurück zum Hotel.
 
 
 
 
Zum Hotel kann ich nur sagen es war echt toll, da es sich um ein Onsen Hotel handelte, dem "Hakata Manyo". Gleich am Eingang musste man seine Schuhe ausziehen und wegschließen. Dann bekamen wir einen Yukata. Barfuß ging es dann zum Fahrstuhl und in unsere Zimmer. Wir haben dann das kleine traditionelle Zimmer genommen. Es war winzig klein und ohne Bad. Dafür aber mit Tatami ausgelegt. Wir haben uns dann mit Yukie so abgesprochen, dass wir erst zu Abend essen und dann das Onsen besuchen würden. Das Essen war super lecker und durch das große Buffet konnten meine Schwester und ich viele verschiedene Dinge probieren. Zusätzlich wurde noch Sashimi  und Nachtisch bestellt.
 
 
 
Wie man sieht ein reichhaltiges Buffet und alles so schön beschriftet... maximal auf japanisch.^^ Also hieß es testen was wohl fas sein könnte, das meiste habe ich aber erkannt.
 
Das gehörte meiner Schwester...
 
 ... und das habe ich verputzt.
 
 Unser erstes Crasheis mit Matcha - ich liebe es!!
 Kinakoeis für meine Schwester...
und nochmal Matcha für mich. XD
 
Dann ging es ab ins Onsen. Zum Glück war ich ohne Brille unterwegs - und somit blind wie ein Maulwurf - sodass die Schamgrenze doch leichter für mich zu überwinden war. Nach dem waschen konnten wir dann alle noch schön im heißen Wasser entspannen. Und Yukie erzählte uns was für den nächsten Tag geplant war. Abends sollte noch ihr Mann Shu-chan kommen und am nächsten Tag sollte es dann kurz nach Nagasaki gehen und dann zurück nach Yamaguchi. Das hieß für uns früh auf stehen. -.- Da wir Beide jedoch recht Müde waren ging es dann auch gleich ins Bett.
 
Dies war unser Zimmer und da es kein Bad gab, waren auf dem Flur Toiletten und ein Waschraum für Frauen und Männer, denn wir dann genutzt haben.
 

  

Sonntag, 3. November 2013

Blätterteig mit Streuseln

Heute habe ich für uns zum Kaffee trinken einen sehr schnellen und leichten Kuchen gebacken. Das Rezept bzw. die Idee habe ich in einem Backbuch meiner Schwester gesehen und da ich noch fertigen Blätterteig hatte der weg musste, kann mir das sehr gelegen. Im Originalrezept wurden halbe Aprikosen verwendet. Ich habe diese jedoch mit Pfirsichkompot (selbstgemachtes) ersetzt, aber auch Äpfel oder Rote Grütze könnte ich mir gut darin vorstellen. Das Highlight an dem Kuchen sind für mich jedoch die Streusel, die darüber gestreut werden. Ich liebe Streusel und meine Familie auch!! Der Kuchen ist so leicht,  locker und fruchtig , dass wir das gesamt Blech auf genascht haben. :)




Zutaten:

1 Packung Blätterteig aus der Frischeabteilung oder TK
1/2 bis 1 Dose Pfirsiche
3 EL Aprikosenmarmelade
Zucker, Mehl und Butter für Streusel

Zubereitung:
1. Den Blätterteig auf ein Blech mit Backpapier legen (evtl. ist schon eines dabei, dann dieses nehmen) und den Ofen auf 180 °C vorheizen.
2. Den Teig dünn mit der Aprikosenmarmelade bestreichen und die Ränder an der Seite 2x einrollen und etwas fest drücken.
3. Die Pfirsiche aus der Flüssigkeit nehmen und in grobe Würfel schneiden.
4. Für die Streusel Butter mit Zucker und Mehl vermischen, im Verhältnis 11/2 -2-2.
5. Die Pfirsiche gleichmäßig auf den Blätterteig verteilen und dann die Streusel darüber streuen.
6. Den Kuchen nun für 20-25 Minuten backen bis er goldbraun ist. Aus den Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Warm servieren.

Töpfermarkt in BRB

Gestern war ich mit meiner Schwester und einer Freundin auf dem Töpfermarkt bei uns in der Stadt. Wie jedes Jahr waren wieder viele Händler da und da das Wetter mitspielte waren viele Leute unterwegs. Am Anfang sind wir erst mal von Stand zu Stand gepilgert um uns später entscheiden zu können. Und wie soll ich sagen - am Ende waren wir alle sehr Erfolgreich.^^ Die Beiden haben sich schöne große Teetassen gekauft, was teilweise doch etwas länger gedauert hat. Ich habe mich am Anfang doch sehr zurück gehalten und gewartet bis ich bei meinem Stamm-Töpfer war. ^^ Dort kaufte ich mir noch die fehlende kleine grüne Schale meiner Sammlung und eine neue Donburi-Schale in rot. Von ihm habe ich schon andere kleine Schälchen in rot und blau und da sein Geschirr mit japanischem Einfluss ist, finde ich immer etwas. Sogar große Teeschalen für Teezeremonien kann man bei ihm kaufen. An anderen Ständen wurde ich dann auch noch fündig, so dass ich mit 7 neuen Schalen und Schälchen meine Sammlung ergänzen kann. ^^ Das hat mich zwar einiges gekostet, aber da es nur einmal im Jahr ist, kann man ja mal eine Ausnahme machen. XD

Freitag, 1. November 2013

Bento 35

Hier mein letztes Bento. Mal wieder aus Resten gezaubert und trotzdem lecker. Am meisten habe ich mich auf den frischen Kohlsalat gefreut, den ich im Supermarkt einfach mitnehmen musste.^^

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Monatsrückblick!! :)

So, da bin ich wieder. Nach meiner unfreiwilligen Pause kann ich nun endlich meine ganzen Sachen, die sich bei mir schon stapeln, wieder für euch posten. Denn ich habe nicht nur meine Masterarbeit bestanden, sondern auch viel in der Küche gewerkelt. Ich wollte euch schon viel früher davon berichten, leider hatte mein alter PC etwas dagegen. T.T Jetzt habe ich einen neuen, so dass ich hoffe das nun alles gewohnt weiter geht. ^^
 
So jetzt gibt es erst mal einen kleinen Rückblick und dann setzte ich mich an den nun wirklich lange geplanten Urlaubsbericht.
 
Als erstes fange ich mal mit meiner kleinen Geburtstagsorgie an. Diese wurde recht klein gehalten (5 Personen fürs Kaffeetrinken) und trotzdem habe ich reichlich gebacken. Das musste einfach sein und ich brauchte mal etwas Abwechslung währen meiner Thesis. ^^ Da ich schon vor einiger Zeit bei Mari eine Mangotorte nachgebacken habe, und auch schon die Matcha und Earl Grey Variante probieren dürfte, habe ich mich diesmal für die mit Cassis entschieden. Ihr könnt gar nicht glauben wie schwer es ist gefrorene schwarze Johannesbeeren zu finden. Ich war echt überall und habe nichts bekommen. Als Alternative habe ich dann gefrorene Brombeeren genommen und noch Heidelbeeren mit hinzu gegeben. An dem Design habe ich mich mal an die Vorlage von Mari gehalten, was auch wirklich hübsch aus sah. Und ich muss echt sagen die Torte war super lecker und mein persönlicher Favorit. Weiterhin habe ich noch eine kleine Charlotte und kleine Kuchen mit Ricotta-Pflaumen Topping gebacken. Zwei Tage schlemmen war damit sicher.


Dreierlei Chiffon für unsrer Hoffest.

Japanisch habe ich in der zwischen Zeit auch gekocht und auch im Restaurant gegessen. Leider habe ich von den meisten Sachen vergessen ein Foto zu machen, so dass ich euch nur die paar zeigen kann. Beim nächsten mal werde ich aber wieder daran denken.^^

Kürbis-Korokke mit Tofu-Salat
Einmal gab es Chinesisch Süß-Sauer, was auch sehr lecker war. Ansonsten gab es viel gebratenen Reis und diverse Don-Gerichte
 
Dann waren wir mal wieder in Berlin im Ishin Tey wo wir wie immer die Qual der Wahl hatten, was wir nun nehmen wollen. Ich habe mich dann für ein Yaki-Tori Don entschieden und meine Schwester hatte zusammen mit meiner Mam eine Sake Hamburger Bento-Box.

 
Als besonderes Highlight der letzten Zeit kann ich nur die beiden Sushi-Kurse bei mir zu Hause erwähnen. Da ich von verschiedenen Seiten die Anfrage dafür erhalten habe, Sushi zusammen selber zu machen, habe ich mich für ein Wochenende im September entschieden. Leider konnte nur die Hälfte kommen, so dass ich die Gruppe gesplittet habe und nun zweimal innerhalb einer Woche einen großen Sushiabend hatte. Zum Schluss muss ich sagen das es echt gut war, da doch ein paar Leute mehr gekommen sind und ich so genug Zeit für alle hatte. Zusätzlich zum Sushi gab es am ersten Abend noch gekochten Kürbis und Misosuppe und zum Dessert ein Traubengelee. Am Zweiten Abend habe ich noch Kinpira mit Lotus vorbereitet und aus den Resten u.a. einen Avocadosalat gemacht. Natürlich gab es auch wieder die Misosuppe und ein kleines Dessert, welches mir sprichwörtlich aus den Händen gerissen wurde. ^^ Zum Abschluss kann ich nur sagen es wurden alle erfolgreich abgefühlt und es sehr viel Spaß gemacht!! Da nun das Interesse für die japanische Küche geweckt wurde, bin ich gespannt was wir das nächste Mal zusammen machen vll. Okonomiyaki?