Dies ist mein Blog über die japanische Küche und allem was dazu gehört. Da ich aber auch gerne Kuchen und Süßes esse, werden bestimmt auch „Backbegeisterte“ etwas finden.^^ Ich wünsche euch viel Spaß beim stöbern.
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Sonntag, 8. Dezember 2013
Mandel-Orangen-Kardamon Plätzchen
Diese Gewürzplätzchen sind echt toll. Wenn ich sie rieche, denke ich sofort an Weihnachten. Auch bleibt der Duft von Orange und Kardamon ein Zeitlang in der Küche haften.
Einen kleinen Nachteil habe sie leider. Wenn man die Mandel in die Mitte drückt, reißen die Teiglinge auf und nach dem Abkühlen ist es möglich das die Mandel abfällt. Dies versuche ich zu beheben, indem ich sie mit Zuckerguss wieder anklebe.
Auch sollte man sich etwas Zeit nehmen, da doch ein paar mehr Arbeitsschritte im Vergleich zu anderen Plätzchensorten vorhanden sind.
Das Rezept stammt aus dem Buch "Feine Weihnachtsbäckerei" von Küchen-Classics.
Zutaten:
eine Handvoll ganze Mandeln
125g gemahlene Mandeln
125g Mehl
2 TL gemahlener Kardamon
1/4 TL Salz
100g weiche Butter
75g Puderzucker
1 Eigelb
2 TL Orangenabrieb (unbehandelte Orange)
2-3 Tropfen Bittermandelaroma
Zubereitung:
1. Als erstes die ganzen Mandeln in einer Pfanne rösten, für später zur Seite stellen.
2. Wenn man ganze Kardamonkapseln hat, die Kerne heraus nehmen und in einem Mörser zerstoßen.
Mit einem feinen Sieb die groben Reste von dem feingemahlenen trennen. Man kann aber auch
fertig gekauften nehmen.
3. Nun das Mehl mit dem Kardamon und Salz vermischen.
4. In einer großen Schüssel wird nun Butter cremig geschlagen. Nach und nach werden nun
Puderzucker, Eigelb, Orangenabrieb und Bittermandelaroma hinzugeben.
5. Dann werden die Mehlmischung und die gemahlenen Mandeln unterheben und zu einem Teig
verkneten. Dieser soll nun 30 Minuten kühl gestellt werden.
6. Den Ofen auf 180C° vorheizen.
7. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und nach nochmaligen durchkneten, zu kleinen Kugeln
formen. Diese mit Abstand auf ein Blech mit Backpapier legen. In jede Kugel wird nun eine ganze
Mandel hinein gedrückt.
8. Die Plätzchen werden für 10-15 Minuten gebacken. Achtung nicht zu lange im Ofen lassen, sonst
wird der Boden der Plätzchen zu dunkel. Dann nur noch abkühlen lassen und fertig.
Wer möchte kann nun noch Puderzucker über die Plätzchen streuen. ^^
Zimtsterne
Einer deutschen Klassiker schlecht hin, sind wohl die Zimtsterne. Diese sind eine rechtklebrige Angelegenheit aber doch recht einfach herzustellen. Am Besten man setzt den Teig am Abend an, dann haben die Sterne Zeit Übernacht zu trocknen.
Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe der LandIDEE "Advents Backen" aber es ich auch in vielen anderen Büchern zu finden.
Zutaten für ca. 2 Bleche:
4 Eiweiß
Salz
300g Puderzucker gesiebt
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
350g gemahlene Mandeln
und Mehl
Zubereitung:
1. Die 4 Eiweiße mit Salz Steifschlagen und nach und nach den Puderzucker hinein geben. Den
Zitronensaft hinzu geben. Bis eine cremige Masse entsteht.
2. Ca. 8 Löffel von der Masse abnehmen und abgedeckt zur Seite stellen.
3. Die gemahlenen Mandeln mit dem Zimt und dem Lebkuchen vermischen und in die
Eischneemasse geben. Zu einen geschmeidigen Teig vermischen. Wenn der Teig noch zu feucht
ist, einfach etwas Mehl hinzugeben und untermengen.
4. Den Teig nun ca. 8 mm auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die Sterne nun ausstechen und auf
ein Backblech legen. Dies solange fortführen bis der Teig aufgeraucht ist.
5. Mit dem zur Seite gestellten Eischnee die Sterne vorsichtig verzieren. Am besten nimmt man dazu
einen Löffel. Vorsicht auch hier, wenn man zu viel Eischnee darauf gibt, läuft dieser später runter.
6. Nun müssen die Zimtsterne min. 12 Stunden trocknen, am besten ist es wie gesagt über Nacht.
Nach der Tocknungsphase werden sie noch 20-25 Minuten gebacken. Dazu wird der Ofen auf
120C° vorgeheizt.
Zitronen-Schneeflocken
Diese leckeren Plätzchen habe ich vor Jahren in der GU-Ausgabe "Lieblings-Weihnachtsplätzchen" gefunden. Sie sind sehr weich und zart im Biss und durch die Zitrone haben sie ein schönes Aroma. Da ist es auch kein Wunder, das sie zu unseren Favoriten zählen.
Zutaten für ca. 2 Bleche:
1 Ei in Größe M
200g Mehl
1 Prise Salz
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
100g kalte Butter (Zimmerwarm geht aber auch)
50g Puderzucker
Für die Glasur benötigt man noch:
etwas Zitronensaft
100g Puderzucker
Zubereitung:
1. In einer Schüssel oder auf einer Arbeitsfläche eine Mehlmulde bilden. Darin die restlichen Zutaten
geben. Die Butter sollte dabei in kleine Flocken gezupft werden.
2. Alles gut mit einander verkneten.
3. Den Teig in Frischhaltfolie einschlagen und min. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den
Ofen auf ca. 170-180C° vorheizen.
4. Nach der Wartezeit den Teig nochmals gut durch kneten und dann auf 3-4mm ausrollen. Mit
einem Sterneausstecher (oder andere) ausstechen.
5. Die Sterne nun 8-10 Minuten backen, wenn sie sich leicht bräunen sind sie fertig. Nun müssen sie
gut auskühlen.
6. In der Zwischenzeit den Puderzucker (ca. 80g) mit Wasser und Zitronensaft vermischen, so dass
ein glatter Zuckerguss entsteht.
7. Um später genügend Platz für weitere Plätzchen zu haben, sollten die Sterne nun auf ein Brett oder
Blech mit Backpapier gelegt werden. Am besten ist es, wenn sie schön eng Beieinander liegen, das
spart später mehr Puderzucker.
8. Nun alle Plätzchen nacheinander mit dem Zuckerguss bestreichen und trocknen lassen.
9. Durch den Zitronensaft kleben die Schneeflocken etwas, um dies zu verhindern und sie optisch
aufzuwerten, alles Plätzchen mit Puderzucker bestreuen.
Samstag, 7. Dezember 2013
Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit!
Die Weihnachtszeit hat wieder angebrochen und wie jedes Jahr stand ich vor dem 1. Advent in der Küche und habe fleißig Plätzchen gebacken. Dieses mal hatte ich auch Hilfe in Form meiner Schwester. ^^ Da wir beide Tage beschäftigt waren (aber nicht den Gesamten ;)), duftete es herrlich nach den verschiedenen Gewürzen und dem warmen Gebäck. Natürlich musste dann zwischendurch immer wieder genascht werden.
Hier seht ihr einen kleinen Teil unserer fertigen Kekse, der Rest hätte einfach nicht mehr in die Schale gepasst.
Gebacken haben wir:
- Hagebutten-Schmand Kekse (hier hatte ich anstatt Schmand Schlagsahne gekauft >.<, zum Glück
hatte ich noch Naturjogurt da, der ging auch ^^)
- Pekannuss Plätzchen
- Zimtsterne
- Mandel-Orangen-Kardamon Plätzchen
- Zitronen Schneeflocken
- Orangen-Schoko Butterplätzchen
sowie:
- Butterplätzchen
- einfache Zimtsterne (ich habe dem Rezept einfach etwas Zimt hinzu gefügt)
- Lebkuchen mit Cranberrys und Walnüssen
Ein paar Plätzchen stehen noch auf meiner Liste, diese werde ich wohl im Laufe der nächsten Woche backen, auch wird es einen Nachschub der anderen Sorten geben. Sie sind halt einfach zu schnell weg. ^^
Ansonsten wünsche ich euch eine Schöne Plätzchenzeit!!
Edit: Morgen geht es an die nächste Runde. XD
Donnerstag, 21. November 2013
Kleiner Wochenrückblick
So hier ein kleiner Wochenrückblick meinerseits. Viel gekocht habe ich nicht, eher Kuchen gebacken für den Geburtstag meiner Mam u.a. 2x Käsekuchen, eine Buttercremetorte und eine Apfeltorte siehe hier.
Am Wochenende gab es dann mit meiner Schwester japanisch mit Torikatsu und Misosauce auf Reis, dazu Salat, eingelegte Möhre und Gurke und ein Süppchen.
Dann gab es noch gemischten Reis und ein Donburi mit Kochschinken und Kohl im Teriyakistil zum Mittagessen.
Um mich auf die Weihnachtszeit einzustimmen habe ich auch schon die erste Runde Spritzgebäck gebacken. Da doch eine recht große Menge Teig zusammen kam, habe ich gleich etwas variiert mit dunkler Schokolade und gerösteten Haselnüssen sowie Heidelbeermarmelade. Lecker!!
Sonntag, 10. November 2013
Japan Tag 3 - Yamaguchi
Der erste Tag in Yamaguchi begann bei uns schon gegen 7 Uhr morgens. Zum einen für ich von der Sonne geweckt, mein Futon lag noch falsch ^^", und zum anderen hatten wir doch etwas mit dem Jetlag zu tun. So hatten wir aber die Möglichkeit Yukie bevor sie zur Arbeit musste, noch zu sehen und nochmal die Pläne für den Tag zu besprechen. Am Abend vorher hatten wir uns nämlich beraten was wir in der Stadt sehen wollten und wie wir dort hinkommen. Sie zeigte uns noch ihre Fahrräder (eines davon war ein Elektro-Bike) und fuhr dann zur Arbeit. Meine Schwester und ich ließen uns Zeit mit dem fertig machen und gegen 10.00 ging es dann los. Mit dem Fahrrad an Reisfeldern und tollen teilw. traditionellen Häusern vorbei, zur Regionalbahn der Region. Diese fuhr nur 1 mal die Stunde in Beide Richtungen und wir hatten Glück, da wir nicht lange warten mussten. Neben der Station gab es Japan typisch einen Fahrradparkplatz und so konnten wir unbesorgt los. Wir fuhren zwei Stationen bis ins Zentrum, welches aber sehr provinzial aussah, und informierten uns im Touristen-Zentrum über mögliche Busse Richtung Pagode. Die sehr nette Dame gab uns einen Stadtplan und zeigte uns auch wo der Bus abfuhr. Trotz wenig Englisch haben wir uns gut verständigen können. :)
Typisch für Yamaguchi sind die Ouchi Dolls,
welche die Harmonie zischen Mann und Frau begünstigen sollen.
Also auf zum Bus, der schon nach 10 Minuten kam und los durch die Stadt Richtung Berge. Hier muss ich noch anfügen das Yamaguchi im Süden von Honshū liegt. Durch die Berge im Westen und Osten liegt die Stadt sehr lang gezogen und locker im Tal. Das eigentliche Zentrum definiert sich vor allem durch die Lage der verschiedenen Sehenswürdigkeiten die im Zuge der Stadtplanung und ihrer Erweiterungen entstanden, definiert. Da das Vorbild dafür Kyoto war, wird Yamaguchi auch "Kyoto des Westen" genannt. Was in einigen Straßenzügen heute noch zu sehen ist.
Unser erstes Ziel war an diesem Tag somit der Rurikoji Temple mit seiner fünf-stöckigen Pagode. Diese wurde ca. 1442 erbaut und ist eine der drei schönsten fünfstöckigen Pagoden Japans. Auch der Tempel selber war sehr schön mit seinen Wasserbecken gestaltet. Über einen kleinen Weg ging es durch den Kozan Park Richtung Kannondo Tempel mit dem Toshunji Sanmon Tempel. Da die Anlage doch etwas abseits lag und sehr sehr wenig Touristen unterwegs waren, konnten wir uns in Ruhe alles ansehen.
Blick Richtung Pagode...
... und zurück.
Rurikoji Tempel
Toshunji Tempel...
... mit einem Nebengebäude.
Nach einem Tipp von Yukie suchten wir dann zur Mittagszeit ein Restaurant mit Soba-Sushi auf. Erst waren wir etwas skeptisch Sushi mit Soba statt Reis zu essen, dann aber war es richtig lecker!!! Ich werde jedenfalls mal versuchen das nach zu machen. :)
Mit dem Bus ging es dann zurück Richtung Yamaguchi Station. Spontan entschlossen wir uns aber früher aus zu steigen, um uns die Mall mal an zu sehen. Mit ein paar Souvenirs und Backwerk ging es dann auch zurück, sodass wir gegen 16 Uhr wieder zu Hause waren. Den Rest des Tages haben wir ganz entspannt mit naschen und testen verbracht. Auch das japanische Fernsehen haben wir genossen. Abends kam dann auch Shu-chan und brachte uns Omureis für die Mikrowelle mit. Sehr spät war dann auch Yukie zu Hause und wir erzählten ihr von unseren Tag in Yamaguchi und unserem morgiges Ziel Hagi.
Melo-Pan, Matcha Brot und Matcha Pudding.
Unser Nachbar im Reisfeld - Mr. Sagi. ^^
Abendessen...
und zum Nachtisch Eis, :)
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