Mittwoch, 4. Januar 2012

Osechi in Berlin

Gestern waren meine Schwester und deren Freundin mit Freund und Ich im Mamecha zum Osechi essen. Das ist das traditionelle Neujahrsessen in Japan. Ich glaube Marichan wird dazu noch ausführlich berichten.^^ Jedenfalls war alles sehr lecker es ist auch fast nicht übtig geblieben. Aber da wir die Suppe und das Dessert mit dazu genommen haben, war es doch sehr reichhaltig. Ich fand es interessant, das das komplette Menü aus kalten Speisen bestand und durch die Zubereitung mit Zucker, Essig und Sojasauce alles etwas anders geschmeckt hat, als wie man es sonst kennt oder gewohnt ist. Meine Schwester zum Beispiel fand das Tamago zu süß^^ Sie findet meins besser, da es süß und leicht salzig ist (sie mag halt die Sojasauce XD).



So hier noch einen kleiner Überblick über die Speise die es gab (ich habe die mal von der Menükarte des Mamecha abgeschrieben^^)

Datemaki – süßes Omelett mit Fischpaste (Tamago)
Nishime – in Sojasauce gekochtes Gemüse und Hähnchen
Kamaboko – gedämpfte Fischpaste in Scheiben
Subasu – eingelegte Lotuswurzeln (es gab auch noch Bambus)
Kobumaki – Hering mit Seetang gewickelt
Satoimo – gekochte Taro-Kartoffel
Kinkan Kanroni – süß gekochtes Kumquat
Ebi – in Sojasauce gekochte Garnele
Kikkadaikon – eingelegter Rettich
KuroMame – süße schwarze Bohnen
Unagi – gebratener Aal
KabochaKinton – Kürbispürree mit Edamame
Osekihan – Klebreis mit roten Bohnen
Dazu noch Obst (Litchi und Kaki) und eingelegter Kohlsalat




Ich glaube die absoluten Favoriten waren die süße Kumquat und die schwarzen Bohnen.^^
Mir hat aber auch sehr gut der Aal, das Kürbispürree und das Hähnchen gefallen. Nicht so mein fall, war das Kamaboko. Pur war es mir zu fischig (und ich esse sehr gerne Fisch) ich glaube ich mag es dann doch lieber bei Ramen.


so hier noch ein Bild von der Ozoni, einer klaren Suppe mit Mochi (sehr leckker^^)

und das war unser Dessert: rote Bohensuppe mit Shiratama (Klebreisbällchen).

Fazit: Ich kann nur raten, jedem der die Möglichkeit hat, mal bei solch einem Essen mitzumachen. Selbst für Leute die sonst nicht japanisch essen oder nur Sucshi kennen (-.-) ist es ein Erlebnis. Man muss zudem nicht alles mögen, dann tauscht man halt mit jemand anderem und in guter Gesellschaft ist es sich gleich doppelt so gut (wir waren auch gut 2 Stunden beschäftigt). 
Ich freue mich also jetzt schon auf das nächste Neujahr. ^___^v

Hier noch der link zum Blog vom Mamecha: http://green-tea-cafe-mamecha.blogspot.com/

Sonntag, 1. Januar 2012

Mein Beitrag zum Bentowettbewerb 2011

Hier ist mein Beitrag zum Bentowettbewerb 2011 auf www.nekobento.com:


Die Idee war die Gestaltung eines Kimonoausschnittes. Erkennt mas das? o.O
In der oberen Box sind: Yasaikinpira aus Rettich und Chinakohl, 1 Shitake, Tamago mit Packchoi, jap. Kartoffelsalat aber ohne Gurke, 3 kleine Bouletten, Kürbis, Okra, Brokolie und eine 1/2 Tomate. In der unteren Box sind: Reis(^^), eingelegter Rettich-Möhren-Salat, Kaki, Blaubeeren,Brokolie und ebenfalls eine 1/2 Tomate.
Die Verzierung besteht aus: Lila Süßkartoffel, Nori, Okra, Shiso und eingefärbtem Rettich.


Rückblick auf meine Bento 2010 und 2011

Ich wünsche allen ein schönes neues Jahr und viel Spaß und Kreativität beim Kochen und Backen.^^

Ich dachte mir anlässlich des Jahreswechsel, mach ich einen kleinen Rückblick auf meine Bentos aus den Jahren 2010 und 2011. Dabei habe ich meine Lieblingsbento zusammengestellt. Man sieht deutlich die Veränderungen vom Anfang bis jetzt. Mal sehen was 2012 für neue dazu kommen.^^

2010:
 

 2011:
 



Donnerstag, 29. Dezember 2011

Weihnachtstorte 2011

So hier noch ein Bild von meiner Weihnachtstorte vom 25.12.2011. 


 Das war vielleicht eine Hürde für mich an diesem Vormittag. Erst ist mir die Zitronenspeise nicht gelungen (wenn es mal klappt, stell ich das Rezept mal rein^^) und dann ist mir beim ersten Boden anrühren die komplette Luft entwichen. o.O
Da war der Bisquitboden in meiner 18ner Springform nur halb so hoch. -.- Also alles nochmal machen... Ich stand bestimmt mit allem zusammen 1 Stunde am Mixer.
Das verzieren sollte auch ganz anders aussehen. Ich wollte 8 Erdbeeren oben drauf haben sind jedoch nur 7 geworden und das mit der Sahne... Na ja neues Jahr, neues Glück!!! Lecker war sie auf jedenfall und im Sommer mit eigenen Erdbeeren ist sie bestimmt noch besser. ^___^


Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hamburger-Teriyaki nach Harumi Kurihara

Heute gab es bei mir und meiner Schwester Hamburger-Teriyaki mit gedämpften Gemüse zum Mittagessen. Dies passte sehr gut da wir gestern nach einem sehr erfolgreichen Tag in Ikea (haben nur Küchenutensilien gekauft ^^) auch noch einen Stopp im Asiamarkt gemacht haben. In unserem Einkaufkorb landeten unter anderem Mirin, japanische Majo, TK Unagi für Sushi, Tapioka-Perlen (mal sehen wann ich die benutze), Tofu, Dashi, Tahin und diverses Gemüse.
Da wir das Gemüse mal nicht gebraten, essen wollten haben wir uns für die gedämpfte Variante entschieden. Zudem bleibt dabei der Eigengeschmack der Zutaten erhalten. 



Da die Burger richtig lecker sind, will ich euch das Rezept nicht vorenthalten:

Teriaki-Sauce
Zutaten:    200 ml Mirin
                100 ml Sojasauce
                11/2 – 2 EL Zucker

Alles zusammen mischen und für 3min einkochen lassen. Später weiter verwenden.

Hamburger
Zutaten:    20g Panko oder Semmelbrösel
                100 ml Milch
                500g Hackfleisch
                200g gehackte Zwiebeln
                1 Ei
                ½ TL Salz
                Pfeffer
                5 EL Teriyaki-Sauce

Zubereitung:

1.    Panko mit der Milch zusammen einweichen. Zwiebeln klein hacken und in eine Schüssel geben.
2.    In die Schüssel weiterhin das Hackfleisch, das Ei, Salz, Pfeffer und die Panko-Milch-
       Mischung geben. Alles mit den Händen vermischen. Dann die Hamburger formen. Ich
       bekommen immer 8 Stück heraus.
3.    Öl oder Butter in einer Pfanne erhitzen und die Burger von beiden Seiten scharf anbraten. Dann
       werden die Hamburger in eine hitzebeständige Form gegeben (kann auch die Pfanne sein) und in
       den vorgeheitzten Ofen für ca. 20min geben.
4.    5min vor dem Servieren mit der Teriyaki-Sauce übergießen und für die Restzeit in den Ofen
       zurück stellen.
5.    Beim Servieren evtl. nochmals mit etwas Sauce übergießen.

In Japan wird der Hamburger-Teriyaki mit gerieben Rettich serviert.^^

Ich finde das Rezept richtig gut, da die Burger innen überhaupt nicht trocken werden und man in der Zeit in der sie im Ofen sind, andere Beilagen zubereiten kann. Die kleinere Variante der Hamburger passen auch gut in ein Bento. Dies habe ich schon in Form von Dango´s ausprobiert. Aber dazu später bei einem kleinen Bento-Überblick.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Der erste Eintrag ^^

So nun habe ich wie viele andere auch meinen eigenen Blogg. :)
Ich habe lange überlegt einen zu erstellen und jetzt mach ich es einfach. Mal sehen wie es zeitlich so läuft mit den Beiträgen, ich lasse mich da mal überraschen und euch somit auch. Da ich gerne japanisch(viele Bentos) und natürlich deutsch koche und gerne backe, werde ich in nächster Zeit mein Archiv durchforsten und davon einiges bloggen. Bin schon gespannt was dabei alles zusammen kommt.^__^

Da ich heute auch ein wirklich lecker Abendessen hatte, schicke ich auch gleich das erste Bild los.
Ich habe mit meiner Schwester zusammen Reis mit Edamame, Ebi mit Majo und dazu frischen Salat (Möhre, Rettich, Kohl) mit einem Tofu-Miso-Sesam-Dressing gekocht. 


So ich wünsche euch dann noch einen schönen Abend.