Mittwoch, 22. Februar 2012

Da bin ich wieder!!

So jetzt habe ich Semesterferien. Endlich schaffe ich es mal wieder, etwas zu posten und einen neuen Job hab ich auch. Juhuu!! Also werde ich jetzt einfach mal meine Sachen posten die ich die Wochen (oder war das nur eine :)) so gemacht habe, wenn ich die Gelegenheit dazu hatte.^^
Das Highlight war vor 2 Wochen das Neko-Bento-Treffen bei Skyschneckchen in Berlin - wer darüber etwas lesen möchte kann dies auf ihren Blog tun. Ich fand es richtig toll die anderen wieder zu sehen, zusammen zu kochen und sich dabei mit den anderen auszutauschen und zu quatschen. Sowohl zum Kaffee als auch zum Abendessen hatten wir reichlich Auswahl, so dass ich einige Dinge bestimmt nochmals nachkochen werde und schon getan habe!!^^ 


Meine Mam meinte nämlich zu den Gyóza, dass sie doch auch gerne welche essen möchte. Da ich meinen Dip ja sowieso noch einmal machen wollte um das Rezept on zu stellen, passte es mir sehr gut und so gab es vorige Woche Freitag Gyóza mit Salat, Miso-Shiro und Dip. Am Wochenende folgten dann gleich noch die Eclair´s, am Sonntag Abend ein kleines jap. Menü und am Monrtag noch einen Teriyaki-Bürger im amerikanischen Stil. Am Dienstag Abend hatte ich dann auch die Möglichkeit mein erstes Bento dieses Jahr zu machen. Dies gab es heute bei mir auf Arbeit und war richtig lecker!!^^ 

 Meine Eclair´s mit Sahne Füllung.
Hier: Kaki Tamago Shiro, Hühnchen mit Ingwer und Zwiebel, Kinpira mit Spitzkohl und Möhren und Reis.
 Teriyaki Burger mit Steak-Pommes^^
 
 Inhalt: Kinpria mit Rettich und Spitzkohl, Huhn in Misosoße, Tamago mit schwarzem Sesam und Apfel-Möhren Salat. Dazu noch ein paar Kleinigkeiten die man glaube ich doch erkennt.^^

Für die nächsten Tage ist noch ein Bento für meinen Pap´s geplant (er meinte er hätte gerne Huhn und Ei ^.^) und am Sonntag Nachmittag bin ich mit meiner Schwester in Berlin zu einem Bento Kochkurs. Mal sehen wie das wird, wir freuen uns jedenfalls sehr darauf. Ihr seht also bei mir ist gerade viel los, was aber auch gut ist. Dann wird es ja nicht langweilig!! ^___^v

Demnächst wollte ich jedenfalls Scones oder vll. doch irisches Sodabrot machen. Ein paar jap. Rezepte stehen auch noch auf meiner Liste.^^

Freitag, 27. Januar 2012

Post aus Japan!!*.*

Wir haben Post bekommen!!^^ Ein dickes großes Packet aus Japan. Wie es dazu kommt?
Auf unserer Japanreise voriges Jahr lernten wir im Toyoko-Inn in Hiroshima Yukie-san, die Managerin kennen. Sie war von Anfang an total nett und als man das erstmal rein kam und sie uns begrüßte, fühlte man sich gleich wie zu Hause. Bei Frühstück half sie immer mit aus (der Teller wurde dann voller als geplant^^) und wir bekamen bei der Abreise kleines Gebäck in Form von Ahorn mit Ankofüllung und anderen Sorten geschenkt. „mjam“ Da mein Paps mit ihr die E-mail Adresse austauschte – wir hatten auch Fotos von ihr gemacht und wollten sie zuschicken – blieben wir in Kontakt. Kurz vor Weihnachten schickten wir dann ihr und ihrer Crew ein Weihnachtspäckchen mit Schokolade, Pralinen, Deko-Figuren und anderen Kleinigkeiten. Und jetzt kam die Antwort!! ^___^v

In dem Päckchen, welches mit Mariechenkäfer eingepackt war, waren verschiedenes Gebäck, Grüner Tee, eine Karte, ein Holzlöffel mit dem Drachensymbol für dieses Jahr und zwei Ohuchi Dolls enthalten.

Die Geschichte der Puppen lautet ungefähr so: Hiroyo Ohuchi, er lebte von 1280-1352, heiratete eine schöne Prinzessin mit dem Namen Yorokumon-in sanjo aus Kyoto und brachte sie in das Schloss von Yamaguchi. Sie jedoch vermisste Kyoto so sehr, dass sie von Morgens bis Abends in ihren Räumen blieb. Daraufhin errichtete Hiroyo einen Raum nur mit Puppen aus Kyoto. Dieser wurde dann von den Menschen als Ningyo Goten oder Puppen Palast bezeichnet. Dieser Raum wurde auch regional übergreifend sehr berühmt und viele Puppenmacher kamen nach Yamaguchi und imitierten die Puppen. Sie nannten sie dann Ohuchi Dolls. Selbst heute sind sie noch sehr bekannt und es gibt sie in verschiedenen Bemalungen.

                                                                             Sind sie nicht schick!!^^

Das Gebäck werde ich einander mal genauer unter die Lupe nehmen und dann davon berichten. Es sieht jedenfalls sehr lecker aus und vll. Kriege ich noch heraus was das alles ist.^^

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mein erstes Törtchen^^


Da ich letzte Woche Lust aufs backen hatte und wir meine Großeltern dieses Jahr noch nicht gesehen hatten, entschloss ich mich zwei Fliegen mit ein Klappe zu Schlagen.^^ Also lud ich sie für Sonntag zum Kaffee ein und machte mich am Samstag auf, den ersten Schwung zu backen. Da ich den Chiffon-Cake noch nicht so oft hatte und Mari gerade so viele schöne Varianten an Rezepten in Ihren Blog hoch geladen hatte, suchte ich mir den mit Bananen-Schoko und den Earl Gray aus. Zu Weihnachten bekam ich zudem das Törtchen Törtchen Buch und nahm daraus das Grapefruit-Törtchen heraus. Da Mari dieses schon gebacken hatte, habe ich mich aber an ihr Rezept gehalten (falls es da überhaupt Unterschiede gab, außer in der Beschreibung?). Da mein Plan stand, habe ich also am Samstag die Chiffon-Cake gebacken – mein persönlicher Stolz ^___^- die Kuchen sind super geworden. Wegen der Kühlzeit machte ich mich für die Törtchen erst am nächsten Tag an die Arbeit. Im großen und ganzen lief auch alles gut. Bis auf den Boden, der blieb krümelig (war aber auch egal, geschmeckt hat er trotzdem) und ich dachte es gäbe mehr Mouse. Weiterhin fand ich die Törtchen doch sehr niedrig, werde also nächstes mal mehr Joghurt-Mouse machen. Meine persönliche Note hat das ganze daher bekommen, dass ich Orangen- und Blutorangenfiles genommen habe. Bei uns mögen nicht alle Grapefriut und bei meinen Großeltern war ich mir deswegen auch unsicher. Sie fanden sie jedoch sehr lecker und überlegten schon das es was für den Sommer wäre und was man noch für Obst darauf legen könnte.^^ Der Chiffon-Cake kam bei beiden Gut an – der Rest kannte ihn schon – obwohl mein Opa anfangs sehr skeptisch war. ^.-

 

Fazit: Alles hat geklappt, alles war lecker und nächstes mal mach ich mehr!!!! ^_____^

Die Fotos sind leider etwas unscharf geworden.
Das Licht war nicht wirklich gut und ich habe etwas gewackelt o.o Dann halt beim nächsten Mal.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Kasutera und Kinako-Kekse

Da ich letztes Wochenende Lust auf Kuchen ohne viel Aufwand hatte und ich sowie so nicht soviel Zeit hatte, habe ich noch am Freitagabend einen Kasutera nach dem Rezept von nekobento.com gebacken. Der Kuchen war schön feucht und hat super zu meinem Grüntee geschmeckt. Meine Schwester meinte er richt und schmeckt nach Zitrone -.- dabei war nur Honig drin... Er war nur etwas zu süß, dass werde ich wohl beim nächsten mal beachten und etwas weniger Zucker benutzen. Da ich noch Kinako-Kekse von Weihnachten über hatte, kamen diese gleich mit auf den Teller. So hat alles für das ganze Wochenende gereicht.


Schalen und mehr ^^

So hier mal ein paar Fotos von meinen Weihnachtsgeschenken bzw. was ich mir von meinem Weihnachtsgeld gekauft habe.

Die blauen und roten Schalen hatte ich mir schon im November beim Töpfermarkt in Brandenburg ausgesucht. Es gab auch noch leicht grüne Muster, aber diese hatten mir am besten gefallen. Besonders die Maserung in den blauen Schalen gefällt mir sehr. Bin schon am überlegen, wann ich sie das erst mal nutze und was ich dann hineingebe. ^o^



Die beiden Löffel sind mir vor einer Woche in Berlin im Japanshop in die Hände gefallen ^.^ und da ich gleich da war, hatte ich mir gedacht die Stäbchen-Bänke passen auch gut dazu. Dann da noch was kleines und dort... und schwubbs war ein Teil des Weihnachtsgeldes wieder weg und ich um ein paar schöne Dinge reicher :) Dann bin ich zufällig nach an einem Asia-Krims-Krams-Laden vorbeigegangen und da ich noch Zeit hatte bin ich rein. Ich sehe die rot-schwaren Schalen... mmh die passen doch gut für Misoshiro... also hab ich sie dann doch gekauft^^ Waren zum Glück ein Schnäppchen besondern im Bezug auf meinen kleinen Einkauf im Japanshop. Ich darf da wirklich nicht allzu oft reingehen -.-'




Sonntag, 8. Januar 2012

Misoshiro mit Kartoffeln und Zwiebeln

Ich glaube ich bekomme eine Erkältung... -.- Also was ist mein erster Gedanke? Eine Misoshiro wird’s schon richten. Da es schnell gehen sollte, habe ich mich für die mit Kartoffeln und Zwiebeln entschieden, zudem habe ich die Zutaten ja sowie so zu hause.



Hier das Rezept:
Zutaten:     4-5 EL Shiromiso (oder Awase)
                 800 ml Dashi
                 150g Kartoffeln
                 80g Zwiebeln

Zubereitung:
1. Kartoffeln in 5mm große Stücke schneiden, wenn man will kann man diese noch wässern um  die
    Stärke heraus zu ziehen.
2. Die Zwiebeln in Spalten schneiden.
3. Dashi ansetzen und die Kartoffeln darin kochen. Wenn diese fast gar sind, die Zwiebeln
    hinzugeben.
4. Den Schaum währenddessen abschöpfen.
5. Miso nach und nach einrühren. Die Suppe sollte jetzt aber nicht mehr kochen.

Fertig^^

So und jetzt setzt ich mich vor den Kamin und genieße den Rest des Abends.^__^

Mittwoch, 4. Januar 2012

Osechi in Berlin

Gestern waren meine Schwester und deren Freundin mit Freund und Ich im Mamecha zum Osechi essen. Das ist das traditionelle Neujahrsessen in Japan. Ich glaube Marichan wird dazu noch ausführlich berichten.^^ Jedenfalls war alles sehr lecker es ist auch fast nicht übtig geblieben. Aber da wir die Suppe und das Dessert mit dazu genommen haben, war es doch sehr reichhaltig. Ich fand es interessant, das das komplette Menü aus kalten Speisen bestand und durch die Zubereitung mit Zucker, Essig und Sojasauce alles etwas anders geschmeckt hat, als wie man es sonst kennt oder gewohnt ist. Meine Schwester zum Beispiel fand das Tamago zu süß^^ Sie findet meins besser, da es süß und leicht salzig ist (sie mag halt die Sojasauce XD).



So hier noch einen kleiner Überblick über die Speise die es gab (ich habe die mal von der Menükarte des Mamecha abgeschrieben^^)

Datemaki – süßes Omelett mit Fischpaste (Tamago)
Nishime – in Sojasauce gekochtes Gemüse und Hähnchen
Kamaboko – gedämpfte Fischpaste in Scheiben
Subasu – eingelegte Lotuswurzeln (es gab auch noch Bambus)
Kobumaki – Hering mit Seetang gewickelt
Satoimo – gekochte Taro-Kartoffel
Kinkan Kanroni – süß gekochtes Kumquat
Ebi – in Sojasauce gekochte Garnele
Kikkadaikon – eingelegter Rettich
KuroMame – süße schwarze Bohnen
Unagi – gebratener Aal
KabochaKinton – Kürbispürree mit Edamame
Osekihan – Klebreis mit roten Bohnen
Dazu noch Obst (Litchi und Kaki) und eingelegter Kohlsalat




Ich glaube die absoluten Favoriten waren die süße Kumquat und die schwarzen Bohnen.^^
Mir hat aber auch sehr gut der Aal, das Kürbispürree und das Hähnchen gefallen. Nicht so mein fall, war das Kamaboko. Pur war es mir zu fischig (und ich esse sehr gerne Fisch) ich glaube ich mag es dann doch lieber bei Ramen.


so hier noch ein Bild von der Ozoni, einer klaren Suppe mit Mochi (sehr leckker^^)

und das war unser Dessert: rote Bohensuppe mit Shiratama (Klebreisbällchen).

Fazit: Ich kann nur raten, jedem der die Möglichkeit hat, mal bei solch einem Essen mitzumachen. Selbst für Leute die sonst nicht japanisch essen oder nur Sucshi kennen (-.-) ist es ein Erlebnis. Man muss zudem nicht alles mögen, dann tauscht man halt mit jemand anderem und in guter Gesellschaft ist es sich gleich doppelt so gut (wir waren auch gut 2 Stunden beschäftigt). 
Ich freue mich also jetzt schon auf das nächste Neujahr. ^___^v

Hier noch der link zum Blog vom Mamecha: http://green-tea-cafe-mamecha.blogspot.com/