Donnerstag, 25. April 2013

Es grünt so grün!

Endlich ist der Frühling da und ich kann los legen und die ersten Pflänzchen ziehen. Dieses Jahr bin ich sehr spät dran, wie ich immer wieder am Gewächshaus von meinem Opa sehe. XD Naja jedenfalls habe ich vor knapp 2 Wochen mit meiner Schwester die ersten Samen eingepflanzt und schon vier Tage später kam das erste zaghafte grün zum Vorschein. Nun sieht es aus, das alles anfängt zu keimen. Wenn alles klappt und die Pflanzen später den Umzug nach draußen schaffen, wird es wieder eine schöne Ernte geben. Gesetzt haben wir wieder mexikanische Minigurke, Shiso, Kerbel, Blutampfer, Melde, japanische Kresse und einen Asia-Mix-Salat mit Mizuna und Komatsuna. Zusätzlich wird es noch die japanische Salatgurke, Aubergine und Cherrytomaten auf unserem Hof geben. Unseren Garten lasse ich hier mal weg, da wir dort die Standartsachen anbauen. ;) Den Winter überlebt hat meine Pimpinelle vom vorigen Jahr, so dass ich dort bestimmt in 2 Wochen ohne Probleme ein paar Blättchen für die Deko ernten kann. ^^

Hier die Salatmischung, laut Anleitung kann ich hier in 4-5 Wochen ernten.^^

Letztes Jahr hatte ich kein Glück mit den gekauften Meldesamen, von gut 30 Samen sind nur 4 gewaschen und davon hatten nur 3 Blüten angesetzt. Dieses Mal habe ich meine eigenen Samen verwendet und siehe da, fast jedes Körnchen ist aufgegangen. Im Vordergrund seht ihr die ersten Pflänzchen der japanischen Kresse.

Sonntag, 21. April 2013

Gobō mit Misomarinade

Und hier die zweite Variante, die mir sehr gut gefallen hat. Hier als Hinweis lieber etwas weniger Miso verwenden, damit der Geschmack der Gobō gut herrauskommt. Da diese Beilage sowohl warm als auch kalt gut schmeckt, kann sie gut in ein Bento gepackt werden.
In meiner japanischen Zeitschrift nennt sich dieses Rezept "ごぼうの油みそ" - Gobō mit Misoöl.
Dieses Rezept ist bis zu 5 Tagen im Kühlschrank haltbar.


Zutaten:
200g Gobō
1 EL Öl

21/2 EL Zucker
2 EL Mirin
1/2 Soja-Sauce
2 EL Miso

Zubereitung:
1. Die Gobō schälen und dann schräg in Scheiben schneiden. Min. 5 Minuten in kaltes Wasser legen.
2. Öl in eine Pfanne geben und die Gobō darin anbraten (5 Minuten).
3. Nach und nach Zucker, Mirin und Soja-Sauce hinzu geben.
4. Am Ende das Miso hinzu fügen und die Temperatur herunter stellen.
5. Alles schnell unterrühren und aufpassen das es nicht zu dunkel wird. Fertig.

Gobōsalat

In japanisch "ごぼう サラダ". Gobō findet man auch unter dem Namen Klettwurzel und wird im Asiamarkt als ziemlich lange Wurzel verkauft. Meine fast einen Meter lang. Der Kilopreis lag bei 2,99€. Es ist ein Wurzelgemüse, welches mit Schale aber auch ohne gegessen werden kann und daher sehr beliebt in der japanischen Küche. 
Wenn man keine bekommt kann man diese bestimmt mit Rettich ersetzten.^^ Gobō ist etwas fester im Biss und hat einen erdigen Geschmack, der aber sehr gut mit der Möhre harmoniert. Durch den Essig ist dies ein leicht säuerlicher Salat der gut in den Sommer passt. Auch fürs Bento kann ich mir diese Variante gut als Beilage vorstellen.


Zutaten:
120g Gobō
30g Möhre

Sauce:
2 TL Reisessig
1 TL weißer Sesam
1 TL Majonese
1/5 TL Salz
Pfeffer
Shimichi Togarashi

Zubereitung:
1. Gobō schälen und dann in Stifte schneiden. Diese in kaltes Wasser legen, da die Wurzel schnell
    braun wird.
2. Die Möhre ebenfalls in Stifte schneiden, die die gleiche Größe haben.
3. Gobō und Möhre in heißem Wasser 5 Minuten kochen.
4. In einer Schüssel die Zutaten für die Sauce miteinander vermischen.
5. Das Gemüse aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen. Dann in die Sauce geben.
6. Das ganze wird dann noch heiß serviert.

Japanisch Essen in dieser Woche

Am Donnerstag habe ich mich mit meiner Schwester zum Mittagessen getroffen. Wir waren lecker japanisch Essen, für mich gab es ein Katsu-Bento und für sie ein Chicken-Teriyaki Bento. Danach haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Asiamarkt gemacht. Da ich für das Wochende Misoramen geplant hatte, wollte ich noch schauen ob es Gemüse im Angebot gab, welches ich als zusätzliche Beilage servieren wollte. Und siehe da, ich habe Gobō bekommen.^^ Ich hatte schon lange vor, mir mal dieses Gemüse zu kaufen, da ich einige Rezepte zum ausprobieren liegen habe. Leider habe ich es bis jetzt nicht finden können oder einfach übersehen. XD Eine Herausforderung war die gut einen Meter lange Wurzel zu tranzportieren. Ich habe sie dann einfach in der Mitte durchgebrochen und dann in meine Schultertasche gesteckt. :)


 Am Freitag gab es dann noch Inarisushi mit Hähnchennuggets und Bohnen in Misodressing, da ich noch Tofutaschen von meinem Bento von Montag übrig hatte. Die Wurzel blieb noch im Kühlschrank. Heute habe ich dann für mich und meine Mam Udon mit Misobrühe gemacht. Zusätzlich gab es noch zwei verschiedene Gobō-Rezepte im Test. Einmal einen Gobōsalat und einmal Gobō mit Miso. Zwei völlig verschiedene Zubereitungen und geschmackliche Ergebnisse. Die sowohl in den Sommer als auch in den Winter passen würden. Als frische Komponente gab es dann noch fein geschnittenen Kohl.

 Mein Süppchen. (^.^)

Donnerstag, 18. April 2013

Quarkbrötchen

Gestern habe ich neben einem Matcha-Chiffon auch Brötchen mit Quark gebacken. Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, dass im Winter bei höheren Zimmertemperaturen der Hefeteig besser aufgeht.^^ Im Ofen zwischen parken ging Leider nicht, da der Chiffon dort seinen Platz hatte. XD 


Die Quarkbrötchen sind für mich typische Frühstücksbrötchen. Sie passen super zu süßem Aufstrich, besonders selbst gemachter Marmelade und sind durch die Verwendung von Dinkelmehl sehr sättigend. Wenn man nicht alle am selben Tag schafft, kann man sie gut am nächsten toasten und zum Frühstück essen. Ich werde sie auf alle Fälle in nächster Zeit noch mal backen. Das Rezept stammt übrigens aus der "LandLust" mit der Ausgabe für März/April von 2013.

Zutaten:
1 Würfel frische Hefe
1-2 EL Zucker
2-3 EL warme Milch
300g Mehl Typ 405
200g Dinkelmehl
375g Magerquark
1 TL Salz
125g weiche Butter
2 Eier Größe M

Zubereitung:
1. In einer Schüssel die Hefe mit dem Zucker und der Milch verrühren und 5 Minuten quellen lassen.
2. In der Zwischenzeit alle restlichen Zutaten abwiegen und das Mehl sieben.
3. Das Mehl in eine Schüssel füllen und mit dem Salz vermischen. Eine Mulde formen.
4. Darin die Hefemischung geben.
5. Nun den Quark, die Butter und die Eier dazu geben. Alles miteinander verkneten bis sich der Teig
    vom Rand löst. Evtl. nochmal auf der Arbeitsfläche kräftig kneten.
6. Den Teig in eine Schüssel geben und abdecken. 30 Minuten gehen lassen.
7. Nun den Teig einmal durch kneten und weitere 5 Minuten ruhen lassen.
8. Auf eine bemehlten Fläche den Hefeteig in 3 Stränge aufteilen und mit Messern in gleichgroße
    Stücke schneiden. Diese zu Brötchen formen und auf ein Blech mit Backpapier legen.
9. Den Ofen auf 200° vorheizen. Die Brötchen mit einem Tuch abdecken und 15 Minuten gehen
    lassen.
10. Die Brötchen werden nun 20-25 Minuten gebacken. Nach den ersten 5 Minuten kann man die
    Brötchen oben etwas einschneiden, so dass sie ihr typisches Aussehen erhalten.
11. Etwas auskühlen lassen bevor man anfängt zu naschen! (^.^)v

Meine Brötchen sehen leider nicht ganz so gleichmäßig aus, da bei mir Teig wie gesagt nicht ganz so gut aufgehen wollte. ;) Ich hoffe das klappt bei euch besser.

Sonntag, 14. April 2013

Bento 24 und 25

So, hier nun das Bento für morgen.^^ Mit Inari-sushi, Hühnchen mit Edamame und Zwiebeln und den von vorhin gemachten Hijiki mit Möhren. 
Jetzt freu ich mich auf morgen!!
Zum Glück konnte ich gerade schon ein paar Reste naschen. *freu*


Eingekochte Hijiki mit Möhre

Heute habe ich "hijiki to ninjin no kokkuri ni - ひじき と にんじん の こっくり煮" für mein Bento morgen gemacht. Es handelt sich dabei wie um eingekochte Hijikialgen mit Möhren. Sie eignen sich super als Beilage oder als zusätzlicher Bestandteil bei einem Bento. Da es zumeist kalt gegessen wird, kann man es gut vorbereiten. Zudem ist es bis zu 3 Tagen im Kühlschrank hatlbar.

Zutaten:
20g Hijikialgen
2/3 einer Möhre
ca. 1cm Ingwer
1 EL Öl

Sauce:
2 EL Mirin
2 EL Zucker
2+1/2 EL Sojasauce
1/2 TL Dashipulver

Zubereitung:

1.      Die Hijikialgen am besten einen Tag vorher einweichen oder aber min. 1 Stunde bevor man anfängt.
2.      Die Algen aus dem Wasser nehmen und mit einem Küchentuch gut abtrocknen. Die Hijiki etwas kleiner schneiden (circa 3-4cm Länge).
3.      Die Möhre in 3cm lange Stifte schneiden.
4.      Mit dem Ingwer genauso verfahren.
5.      In einem Topf Öl erhitzen und die Möhre mit dem Ingwer kurz anbraten. Die Hijiki hinzu fügen.
6.      Alle Zutaten für die Sauce miteinander vermischen und in den Topf geben.
7.      Unter etwas rühren einkochen lassen. Das dauert ungefähr 3 Minuten.

Nun entweder sofort servieren oder abkühlen lassen für später. ^^

Ps.: Es ist echt toll das die Sonne wieder scheint. Da werden die Fotos gleich wieder besser!!! XD