Mittwoch, 3. Oktober 2012

Opi´s "Rutsch in die Pfanne"

Da heute Feiertag ist und wir zu Hause Lust auf Kuchen hatten aber keiner einen Backen wollten ^^, waren wir am Anfang etwas ratlos. Dann kam aber sehr schnell der Vorschlag für "Rutsch in die Pfanne". Das ist ein Familienrezept von meinem Opa. Wenn ich mich zurück erinnere, gab es das immer im Winter. Als meine Schwester und ich noch klein waren, haben wir uns das auch immer zum Kaffee gewünscht, wenn wir meine Großeltern besucht haben. Heute bin ich froh das ich es jeder Zeit selber machen kann (es ist total simpel XD) und nun selber meine Großeltern einladen kann.^^


Zutaten für ca. 6 Personen:
500g Mehl
4 Eier
1 Pack. Vanillezucker
1 Pack. Backpulver
3 EL Zucker
ca. 100 ml Milch

zusätzlich wird Magarine und Zucker zum bestreuen benötigt

Zubereitung:
1. Alle Zutaten miteinander vermischen, der Teig sollte leicht zähflüssig sein. Wenn nicht etwas mehr
    Milch hinzufügen.
2. In einer Pfanne Magarine erhitzen und dann mit einem Löffel/ kleine Kelle Kleckse in die Pfanne
    geben und anbraten.  Von der Unterseite sollte der Fladen goldbraun sein. Wenn dies passiert ist
    (1-2 Minuten) wenden und die andere Seite ebenfalls anbräunen. Man kann mit einem Spatel etwas
    auf den Fladen drücken um zu testen, ob er innen noch etwas flüssig ist. Dann herraus nehmen und
    mit etwas Zucker bestreuen. Mit dem Rest Teig ebenfalls so verfahren und dabei die Fladen
    übereinander stapeln.


Wenn man den Geschmack etwas varieren möchte kann man etwas Mandelaroma in den Teig geben oder mit Zimt den Zucker hinzu fügen. Wer möchte kann auch Apfelmuss dazu essen. Wie jeder mag. (^___^)v 


Samstag, 29. September 2012

Brauner Reis mit Pilzen und Edamame

Da ich mir beim meinem letzten Einkauf in Berlin Braunen Ries von Yume Nishiki gekauft habe und dieser nun schon seit fast 2 Wochen auf meinem Küchentisch steht, habe ich einfach mal beschlossen das es nun Reis mit Pilzen gibt. Nun war die Frage vorher die Pilze nehmen. o.O Also hab ich am Donnerstag noch schnell einen Abstecher nach Berlin gemacht. Ich war mit meiner Schwester vorher lecker japanisch essen (für mich Katsu-Curry und für sie Katzu-Don) und dann ging es schnell in den Supermarkt und fertig. Gestern Abend habe ich dann in ca. 45 Minuten den gemischten Reis gemacht. Dazu gab es dann noch eine Miso-Shiro und eingelegtes sowie frisches Gemüse aus eigener Ernte. Der braune Reis war sehr lecker. Viel gehaltvoller und geschmacksintensiver als normaler weißer Reis. Er erinnerte mich an diverse Volkornprodukte u.a. Hafer und Gerste. Vorteil ist, er ist sehr sättigend, so das man gar nicht viel weiters dazu braucht. Wobei ich mir gebratenen Fisch gut dazu vorstellen könnte.  Da das Rezept komplett Vegan ist, findet es bestimmt noch andere Liebhaber.

Der jap. Name lautet ungefähr : Kinoko no edamame genmai gohan -きのこ 枝豆 玄米 ご飯


Zutaten:
2 Becher brauner Reis gewaschen und abgetropft
80g gemischte Pilze (Shitake/Champions, Enoki, Shimeji)
50 ml Soja-Sauce
50 ml Mirin
50 ml Wasser
80-100g Edamame in Schoten
etwas Salz

Zubereitung:
  1. Den Reis in den Reiskocher geben und mit Wasser im Verhältnis 1:2 etwas einweichen und dann kochen lassen. Die Garzeit ist dadurch länger als bei normalem weißen Reis. Wenn er fertig gekocht ist, noch 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  2. Die Pilze eventuell waschen und säubern. Bei den Enoki das letzte Drittel im bereich der Wurzel abtrennen und dann nochmals halbieren. Bei den Shimeji ebenfalls den Wurzelbereich entfernen. Die Shitake/Champions in Scheiben schneiden.
  3. Die Edamame in Salzwasser kochen und dann kalt abschrecken. Dann die Bohnen aus der Schote lösen. Zur Seite stellen.
  4. Das Wasser mit der Soja-Sauce und dem Mirin in einem kleinen Topf zum kochen bringen und dann die Pilze hinzu fügen. Diese werden nun ca. 8-10 Minuten gegart. Da ich nicht so viel Flüssigkeit im Reis haben wollte, habe ich die fertigen Pilze in ein Sieb gegeben und die Restflüssigkeit aufgefangen.
  5. Wenn der Reis nun fertig ist, werden die Edamame und die Pilze vorsichtig untergehoben mit etwas Daikonkresse warm servieren.
Es ist ein superschnelles und einfaches Gericht. Beim essen dachte ich mir, das es wunderbar ins Bento passt auch lässt es sich bestimmt mit anderen Gemüsesorten ergänzen. Da ja jetzt Kürbisssaison ist, kann ich mir das auch gut vorstellen.
 

Möhre mit Rührei und Hackfleisch in Sauce



Zutaten für 2 Personen:
1 Möhre
150g Hackfleisch
2x Ei
¼ TL Gemüsebrühe oder Vegeta
2 TL Zucker
2 TL Essig
1 TL Soja-Sauce
1 EL Ketchup
75ml Wasser
1 EL + ½ EL Öl
½ TL Stärke in ½ TL Wasser angerührt

Zubereitung:
  1. Die Möhre schälen, halbieren und in feine Stifte schneiden. Ei aufschlagen und verquirlen.
  2. 1 EL Öl in die Pfanne geben dazu die Möhre geben und anbraten. Dann das Hackfleisch dazu geben und ebenfalls anbraten. Danach heraus nehmen und die Pfanne mit einem Tuch auswischen.
  3. Den halben EL Öl in die Pfanne geben und das Ei dazu geben. Langsam umrühren und dabei anstocken lassen, wenn es halb fest ist die Möhren-Hackfleischmischung dazu geben und vorsichtig unterrühren. Der Herd kann dabei meistens schon ausgestellt werden.^^ Alles auf einen Teller geben.
  4. Für die Sauce halle restlichen Zutaten in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen und unter stetigem rühren die Stärke hinzu fügen. Dann nur noch die Sauce über das Gebratene geben und mit Reis servieren. Fertig.


Samstag, 22. September 2012

Nattosuppe

Zutaten:
800ml Dashi
50g Natto (1. Packung)
4 El Miso
250g Seidentofu
1/2 Frühlingszwiebel in Ringe

Zubereitung:
1. Natto aus der Form nehmen und klein hacken.
2. Dashi erhitzen und das Miso darin auflösen. Die Brühe sollte dabei nicht kochen.
3. Tofu mit den Händen zerbröseln und in die Suppe geben.
4. Hitze herrunterstellen und das Natto in die Suppe geben. Achtung wenn die Hitze zu hoch ist,
    riecht das Natto stärker. Heiß servieren und mit frühlingszwiebel garnieren.

Fazit: Als ich das Natto endlich aus der Packung hatte und dann auch gehackt hatte, ging alles sehr flott weiter.^^ Die Suppe ist sehr salzig und wird bitter/streng wenn sie abkühlt. Darum unbedingt heiß essen. Das Natto in der Suppe war nicht streng, es hatte eher einen nussigen Geschmack. Wenn man möchte kann man auch ein paar Pilze in die Suppe geben (hatte leider keine da -.-'').
Bin mal gespannt was ihr dazu sagt. :)

Donnerstag, 20. September 2012

Avocado-Tofu Dip

Zutaten:
150g Seidentofu
1 reife Avocado
etwas Zitronensaft
3 EL Hüttenkäse
1 1/2 Tl Instand-Hühnerbrühe
2 EL Mayonese
Salz + Pfeffer

Zubereitung:
1. Tofu aus der Packung nehmen und in Küchenpapier gewickelt abtropfen lassen dann zerbröseln.
2. Avocado schälen  und das Fruchtfleisch in eine Schüssel mit etwas Zitronensaft geben und
    zerdrücken. Den Hüttenkäse und den Tofu unter die Avocadomasse heben. Alles mit dem
    Schneebesen gut vermischen.
3. Zum Schluss die Brühe, die Mayonese dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt sehr gut zu gegrilltem Hühnchen oder geröstetem Brot.

Mittwoch, 19. September 2012

Holunder Auflauf

Zutaten:
250g frische Holunderbeeren
500g Speisequark
2 Eier getrennt
2-3 El Zitronensaft
120g Zucker
75g Mehl
Salz
Magarine für die Form
Ofen auf 180°C vorheizen

Zubereitung:
1. Den Holunder waschen, gut abtropfen lassen und die Beeren von den Trauben entfernen.
2. Den Speisequark mit den Eigelben, dem Zucker und dem Zitronensaft vermischen. Dann das Mehl
    unterheben. Die Auflaufform einfetten.
3. Das Eiweiß mit etwas Salz steifschlagen und mit einem Teil des Holunders vorsichtig unter die
    Quarkmasse heben. Die fertige Masse in die Form füllen und mit den restlichen Beeren bestreuen.
4. Den Auflauf 20-25min backen und warm servieren.

Wer es süßer mag kann noch etwas mehr Zucker hinzufügen.

Dienstag, 18. September 2012

Rote-Bete-Salat

Zutaten:
2-3 Rote-Bete-Knollen
1x Salatgurke
2x Frühlingszwiebeln
2 EL Pinienkerne
2 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
Salz + Pfeffer
2 El gehackte Petersilie

Zubereitung:
1. Die Rote-Bete waschen und beide Enden abscheiden. Dann in kochenem Wasser weich garen,
    abkühlen lassen und dann schälen und in würfel schneiden. Achtung Rote-Bete färbt stark.
2. Die Gurke waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Danach die Hälften in gleichgroße
    Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel waschen und in Ringe schneiden. Die Pninekerne in einer
    heißen Pfanne rösten.
3. Für das Dressing den Essig und das Olivenöl mit Salz und Pfeffer vermischen.
4. Wenn alles fertig ist, das Gemüse miteinander vermischen und mit dem Dressing übergießen.
    Vorsichtig Pinienkerne und Petersilie unterheben. Fertig.