Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hamburger-Teriyaki nach Harumi Kurihara

Heute gab es bei mir und meiner Schwester Hamburger-Teriyaki mit gedämpften Gemüse zum Mittagessen. Dies passte sehr gut da wir gestern nach einem sehr erfolgreichen Tag in Ikea (haben nur Küchenutensilien gekauft ^^) auch noch einen Stopp im Asiamarkt gemacht haben. In unserem Einkaufkorb landeten unter anderem Mirin, japanische Majo, TK Unagi für Sushi, Tapioka-Perlen (mal sehen wann ich die benutze), Tofu, Dashi, Tahin und diverses Gemüse.
Da wir das Gemüse mal nicht gebraten, essen wollten haben wir uns für die gedämpfte Variante entschieden. Zudem bleibt dabei der Eigengeschmack der Zutaten erhalten. 



Da die Burger richtig lecker sind, will ich euch das Rezept nicht vorenthalten:

Teriaki-Sauce
Zutaten:    200 ml Mirin
                100 ml Sojasauce
                11/2 – 2 EL Zucker

Alles zusammen mischen und für 3min einkochen lassen. Später weiter verwenden.

Hamburger
Zutaten:    20g Panko oder Semmelbrösel
                100 ml Milch
                500g Hackfleisch
                200g gehackte Zwiebeln
                1 Ei
                ½ TL Salz
                Pfeffer
                5 EL Teriyaki-Sauce

Zubereitung:

1.    Panko mit der Milch zusammen einweichen. Zwiebeln klein hacken und in eine Schüssel geben.
2.    In die Schüssel weiterhin das Hackfleisch, das Ei, Salz, Pfeffer und die Panko-Milch-
       Mischung geben. Alles mit den Händen vermischen. Dann die Hamburger formen. Ich
       bekommen immer 8 Stück heraus.
3.    Öl oder Butter in einer Pfanne erhitzen und die Burger von beiden Seiten scharf anbraten. Dann
       werden die Hamburger in eine hitzebeständige Form gegeben (kann auch die Pfanne sein) und in
       den vorgeheitzten Ofen für ca. 20min geben.
4.    5min vor dem Servieren mit der Teriyaki-Sauce übergießen und für die Restzeit in den Ofen
       zurück stellen.
5.    Beim Servieren evtl. nochmals mit etwas Sauce übergießen.

In Japan wird der Hamburger-Teriyaki mit gerieben Rettich serviert.^^

Ich finde das Rezept richtig gut, da die Burger innen überhaupt nicht trocken werden und man in der Zeit in der sie im Ofen sind, andere Beilagen zubereiten kann. Die kleinere Variante der Hamburger passen auch gut in ein Bento. Dies habe ich schon in Form von Dango´s ausprobiert. Aber dazu später bei einem kleinen Bento-Überblick.

Kommentare:

  1. oh das foto sieht sehr hübsch aus! hast du das gemüse gleich im mushiki gelassen und dann so das foto gemacht? das geschirr gefällt mir gut

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  2. Den mushiki haben wir nach dem dämpfen auf einen großen Teller gestellt und dann beide daraus gegessen. Wenn mann wollte konnte man sich auch kleinere Portionen in das grüne Schälchen abfüllen.(wie bei shabushabu)^^
    Das schwarze Geschirr hatte ich mir in Düsseldorf gekauft. Hätte aber gerne noch mehr davon:)

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  3. Die Burger hatten wir im Kochspiel des Forums: http://www.nekobento.com/forum/comments.php?DiscussionID=1217&page=3#Item_17

    Ich fand es etwas störend, dass man extra den Ofen anwerfen muss und werde daher weiter bei meinem Standardrezept bleiben. :-P

    Toll, dass du so viel japanisch kochst.

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