Sonntag, 14. Juli 2013

Ab in den Urlaub

Endlich ist es soweit. Morgen geht es ab nach Japan! Die Koffer sind gepackt und alle Gastgeschenke sind besammen. Ich hoffe alles klappt mit dem Flug und es wird nicht ganz soviel regnen. Obwohl es ist ja Regenzeit. (>.<)v
Wenn ich wieder da bin, werde ich natürlich über alles berichten. Freut euch darauf. XD

Bis bald!!

Freitag, 12. Juli 2013

Instand Misomarinade


Das letzte japanische Essen vor unserem Urlaub gab es am letzten Sonntag zum Mittag- und Abendessen bei uns. Diesmal haben meine Schwester und ich diese nette Packung getestet. Da ich nicht lesen konnte um was es sich handelt und nur wusste das man die enthaltende Flüssigkeit zum marinieren für Fleisch und Gemüse bzw. zum Salatdressing verwendet, war ich doch gespannt auf den Geschmack.^^ Es stellte sich nach dem Öffnen heraus, dass es sich um eine helle Miso-Marinade handelt. 

Der Test erfolgte mit 3 Stücken Wildlachs. Diesen haben wir gut 1 Stunde in der Marinade ziehen lassen und später heraus genommen und in einer heißen Pfanne mit etwas Öl angebraten. Denn Rest der Marinade haben wir für Abends noch aufbehalten (es war einfach zu Schade es weg zuwerfen^^). Zusätzlich gab es noch eine Suppe (Dashi+Soja-Sauce), Tamago, Kinpira (Zucchini, Kohlrabi und Möhre), Sesam-Kartoffeln (nach einem Rezept von Bento Daisuki / BentoGuy) und eingekochten Sojabohnen mit Hijiki (diese hatte ich noch im Tiefkühlschrank). Es war alles so lecker, sodass wir es nicht schafften den Reis auf zu essen. :) Dieser blieb dann für das Abendessen übrig. 

Zur Miso-Marinade. Sie schmeckt wie schon erwähnt nach Miso und leicht salzig, dabei aber auch sehr frisch und sanft in der Textur. Der Fisch erhielt nach dem braten eine leicht glänzende Oberfläche und hatte den Geschmack gut angenommen. Wir hatten auch keine Probleme, dass die Marinade anbrennen könnte. Kaufen würde ich es glaube nicht, da ein Miso-Dressing für Dengaku-Tofu auch sehr gut damit funktionieren müsste.^^ Also könnt ihr das auch einfach selber mal ausprobieren!! :)




Für das Abendessen  hatten wir wie schon gesagt etwas vom Dressing, dem Reis und eine Schale Kinpira übrig. Also gab es wieder Omu-Reis mit Reis-Kinpira-Füllung und dazu Hühnchen, welches in dem Rest Miso-Marinade eingelegt und später angebraten wurde. Es war wieder mal sehr lecker!!! Wieso mach ich das nicht öffters? XD


... so sah es dann fertig aus!!!

Sonntag, 7. Juli 2013

Versunkener Erdbeerkuchen von Lecker Backery


Spontan und lecker ist dieser fruchtige Erdbeerkuchen aus der aktuellen Ausgabe von "Lecker Backery". Am Freitag habe ich mir diese Zeitschrift erst gekauft und heute früh kam dann sehr kurzfristig (10 Minuten ^^) diesen Kuchen zu backen, da wir doch noch ein paar mehr Erdbeeren im Garten hätten. Also alles schnell zusammen gepackt, teilweise schon abgewogen und die Speisestärke stehen lassend (^^") ging es auf in den Garten. Dort habe ich dann gleich die Früchte gepflückt und mich dann um den teig gekümmert (die fehlende Speisestärke habe ich mit Mehl ersetzt). Mit der Unterstützung meiner Familie waren die Erdbeeren auch schnell geputzt. Alles ab in den Ofen und schon nach 10 Minuten fängt es an himmlisch zu duften. :) Und so wie duftet schmeckt er auch einfach erdbeerig lecker ob mit oder ohne Sahne. Ein gelungener Kuchen von unseren letzten eigenen Erdbeeren.

Das Rezept habe ich ein kleinwenig abgewandelt und will euch dies nicht vorenthalten. 

 
Zutaten:

Boden:
200g weiche Butter
200g Mehl
150g feiner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (M)
100g Speisestärke (wie im Heft)
3 gestrichene TL Backpulver

+ 1kg frische geputzte Erdbeeren
1 Handvoll gehackte Mandeln (im Heft Pinienkerne)
Puderzucker

Zubereitung:

1. Die Erdbeeren Kuchenfertig vorbereiten. Die Springform Buttern und Mehlen. Den Ofen auf 
    180°C vorheizen.
2. Für den Boden die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker mit Hilfe eines Mixers cremig 
    rühren. Im Wechsel nun die Eier und 4 EL Speisestärke untermengen. Zum Ende das Mehl, das 
    Backpulver und die Rest Stärke unterheben. Alles in die Springform geben und glatt streichen.
3. Die Erdbeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit gehackten Mandeln bestreuen.
4. Der Kuchen wird nun für ca. 50 Minuten gebacken. Dann herausholen und abkühlen lassen. 
    Vor dem servieren mit Puderzucker bestreuen.

Viel Spaß beim Naschen!!!

Waldmeistertorte


Hier seht ihr die lecke Waldmeistertorte aus meinem Backbuch "7x7 Spitzentorten - Landfrauenverein Selsingen". Dieses Buch schenkte mir meine Schwester vor fast 3 Jahren zum Geburtstag. Als erstes viel mir dabei diese Torte auf. Da ich jedoch sehr häufig vergessen habe den Waldmeistersirup zu kaufen, wurde lange nichts daraus. Nun gab es jedoch einen passenden Anlass und alle Zutaten waren in der Küche vorrätig. Die Kaffeetafel war in meiner Planung schon sehr Umfangreich angelegt, dadurch wurde nur das halbe Rezept verwendet. Die angegebene Dickmilch habe ich mit Naturjoghurt von Weihenstephan ersetzt. Etwas mehr Gelatine kam auch hinein, damit ich mir sicher sein konnte das die Torte auch wirklich standfest wird. Die Waldmeistertorte schmeckt sehr leicht und locker und ist durch den Sirup sehr erfrischend. Ich kann nur zusammenfassend sagen: Die Ideale Torte für den Sommer! :)


Hier nun das Rezept.

Zutaten (26er Springform):

Boden:
125g weiche Butter
125g Zucker
125g Mehl gesiebt
2 Eier
2 TL Backpulver

Joghurtcreme:
500g Naturjoghurt mit 3,5% Fett
50-60g Zucker
3x Vanillezucker
Saft von 2 Zitronen
12cl Waldmeistersirup
8 Blatt Gelatine
500g geschlagene Sahne

Waldmeisterspiegel:
250ml Wasser
6cl Waldmeistersirup
6 Blatt Gelatine

+ Sahne für die Verzierung

Zubereitung:

1. Die Springform Buttern und Mehlen. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
2. Alle Zutaten mit einem Mixer miteinander vermengen und in die Form geben. 15-20 Minuten
    backen. Dann abkühlen lassen. Für die weiteren Schritte habe ich den Boden gelöst und die
    Springform wieder gereinigt. Nun ein passendes rundes Backpapier zu Recht schneiden und in die
    Form legen. Den Boden ebenfalls wieder legen.
3. Aus Backpapier Streifen schneiden (min. so hoch wie die Form) und mit Hilfe von etwas Butter an
    den Rand befestigen. Dies ermöglicht ein besseren heraus lösen aus der Springform.
4. Für die Creme alle Zutaten bis auf die Gelatine und die Sahne miteinander vermengen. Die
    Gelatine nach Packungsanleitung verarbeiten. Ich habe sie 10 Minuten kalt eingeweicht und dann
    in einen Topf aufgelöst. Dann werden 3-4 EL der Creme in die Gelatine gerührt. Gut vermischen
    die eine homogene Masse entsteht. Die Gelatine-Creme in die Restcreme geben und ebenfalls
    gut verrühren. Die geschlagene Sahne nach und nach unterheben. Die Creme in die Form fülle,
    glatt streichen und für min 3 Stunden gut kühlen.
5. Für den Spiegel Gelatine einweichen und dann in einem Topf erhitzen.
6. Den Waldmeistersirup mit dem Wasser vermengen dann die Gelatine hinzugeben und verrühren.
7. Vorsichtig auf die Creme geben. Aber Achtung der Guss darf nicht zu heiß sein sonst löst sich
    später die Creme auf wie bei mir und es entstehen kleine Wölkchen.^^
8. Die Torte nochmal gut kühlen. Vor dem servieren den Ring der Springform lösen und den
    Backpapier streifen vorsichtig abziehen. Zum Schluss die Torte mit geschlagener Sahne und
    Pfefferminzblätter verzieren.


Und das ist das kleine Büchlein. ^^

Samstag, 6. Juli 2013

Zucchini-Lauch-Quiche

Dieses tolle Rezept stammt aus der Zeitschrift "Die neue Sommer Küche" von der LandIDEE (Ausgabe 2013). Vorher kannte ich nur einen Speck-Zwiebel-Kuchen, aber das Prinzip bei einer Quiche bleibt wohl immer gleich. Meist kommt eine Gemüsefüllung hinein, welche mit Hilfe von Ei und Sahne stockt. In der Zeitschrift sind viele schöne Rezepte enthalten, sodass die Auswahl für einen schwer werden könnte. ^^ Da Zucchini jedoch langsam geerntet wird, passte dieses Rezept sehr gut in unsere Planung. 

Der erste Durchlauf fand zur Skyschnekchens Abschieds-Indoor-Picknick statt und kam bei allen sehr gut an. Dies war Grund genug eine weitere für meine Oma eine Woche später zu backen. Im Großen und Ganzen haben wir uns an die Vorlage gehalten, nur um eine Frühlingszwiebel wurde das Rezept erweitert. Man kann sie gut kalt essen aber auch warm konnte sie bei uns überzeugen. Die Quiche passt zum Picknick, Buffet, zum Grillen oder einfach nur so. Zusätzlich würde ich dazu immer einen Salat reichen z.B. mit Tomate. Dieser harmoniert farblich und geschmacklich sehr gut dazu. Selbst ein Stück Fleisch war nicht mehr nötig. Habe ich aber trotzdem gegessen. XD

Zutaten:

Mürbeteig:
150g Mehl
75g weiche Butter
1 Ei
1/2 Salz

Füllung:
2 mittelgroße Zucchini
2 Stangen Lauch
1-2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Basilikum
2 Eier
150ml Sahne
400g Ricotta
80g geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer
Öl zum braten

gebacken wird alles in einer Tarteform

Zubereitung:
1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit einander vermengen. In Frischhaltefolie schlagen und 30
    Minuten kühlen. Die Tarteform Buttern und Mehlen. Den Teig ausrollen und in die Form legen.
    (Beim ersten Versuch hatte ich nur die angegebene Menge da gehabt und der Teig war in der
    Form sehr dünn. Daher habe ich beim Zweiten das 1 1/2-fache genommen.)
2. Für die Füllung werden die Zucchini und der Lauch gewaschen und in Stücke geschnitten. Die
    Frühlingszwiebel in Ringe. Alles zusammen wird mit etwas Öl in einer Pfanne angeschwitzt und
    mit Salz und Pfeffer gewürzt. Danach etwas abkühlen lassen.
3. Um die Creme herzustellen, werden die Sahne mit dem Ricotta, den Eiern und dem Parmesan
    miteinander vermengt. Den Basilikum waschen, klein hacken und ebenfalls hinzugeben.
4. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
5. Die Füllung wird fertig gestellt, in dem das Gemüse unter die Ricottamischung gehoben und nach
    mal kräftig mit Salz und Pfeffer würzt wird (ruhig etwas kräftiger sonst wird sie fade).
6. Die Füllung in die mit Mürbeteig ausgelegte Form geben und gleichmäßig verteilen. Dann in den
    Ofen stellen und für ca. 40 Minuten backen. Ich habe gewartet bis sie leicht goldbraun wurde und
    habe sie dann herausgeholt und abkühlen lassen.

Man kann die Quiche nun frisch und heiß servieren oder abkühlen lassen.

Freitag, 5. Juli 2013

Instant Matcha-Dessert

Ein weiteres Tütchen aus Yukie-sans Päckchen ist das Matcha-Dessert. Dieses ist ausgelegt für 4 Personen. Das Pulver wird mit 250ml heißem Wasser (ca. 90°C) aufgelöst und dann ich Schälchen abgefüllt. Diese werden dann gekült für min. eine Stunde. Serviert habe ich sie mit süßen Roten Bohnen. Der Matchageschmack war sehr kräftig und die Konsistenz leicht cremig (wie Pudding). Durch den herben Matcha harmonierten die Roten Bohnen sehr gut zusammen.
 

Curry Suppen Fix

Aus einem der letzten Päckchen von Yukie-san habe ich mir heute das Curry-Suppen-Fix (ich nenn das jetzt einfach mal so ^^) gemacht. In der Packung waren 3 Tütchen für je 3 Portionen enthalten. Pro Tüten wurden dann 300ml Wasser benötigt. 

In die Suppe kamen dann noch zusätzlich Udon, Shimeji, Blattspinat, Erbsen, Möhre, Frühlingszwiebel und Tofu. Das Wasser habe ich dann in einem Topf erhitzt und das Pulver eingerührt. Möhre und Erbsen wurden dann ein paar Minuten darin gekocht. Gefüllt habe ich die Schalen dann wie typische Ramen. Erst die Nudeln und darüber die Tofuwürfel. Die Currybrühe wurde dann gleichmäßig auf alle Schälchen verteilt. Zum Schluss kamen dann noch der Spinat, Shimeji und die Frühlingszwiebel in die Mitte. Als frische Komponente gab es dann noch einen Salat mit Gurke, Tomate, Möhre und Tofu.
Ich fand die Suppe sehr kräftig im Currygeschmack, sie erinnerte mich auch etwas an das "Vermont-Curry". Wenn ihr also mal eine solche Packung in die Hände bekommt kann ich sie euch nur empfehlen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Wochenrückblick


Es ist nun schon 2 Wochen her das ich meinen letzten Post online gestellt habe. Ich hatte viel auf Arbeit und mit dem Studium zu tun, aber auch in der Küche war ich sehr fleißig. So gibt es diesmal rückblickend ein paar Bilder für euch zu sehen.^^

Die größte Überraschung in dieser zeit war die Entdeckung eines Top jap. Restaurant in Berlin, dem Ishin Tey, keine 5 Minuten vom Zoologischen Garten entfernt. Meine Schwester und ich sind dort schon ein paar Mal vorbei gelaufen, jedoch dachten wir da es sehr Nobel aussieht das es sehr Teuer wäre und es war auch nie wirklich voll. Diesmal hatten wir uns aber doch dafür entschieden und eine Überraschung erlebt. Wir waren nach 13 Uhr zum Mittag essen dort und der Laden war noch gut besucht. Schnell fanden wir ein Plätzchen. Vor der Bestellung bekamen wir Ganz typisch eine Tasse grünen  Tee, den wir uns auch nachschenken konnten. Wir bestellten uns das das Mittagsmenü A und B. Und was soll ich sagen es war total lecker. Leider sind die Fotos nichts geworden, da es doch recht dunkel drinnen war, aber ich habe mich trotzdem sehr japanisch gefühlt. Auch die Bedienung war sehr nett. Eine Woche später waren wir noch mal da, diesmal aber zum Abendessen. Da wir in der Nähe der Außenplätze saßen, konnte ich diesmal unsere Bestellung fotografieren. Es gab für meine Schwester Sanma Cey-Ro mit gegrillter Makrele, für mich Sake Don. Zudem teilten wir uns noch eine Portion Korokke. Ich kann dieses Restaurant nur empfehlen. Auch Preis-Leistungsverhältnis ist super, da man schon für 6€ sehr gut essen kann. Nächstes mal gibt es auch definitiv ein Dessert, was ich die letzten male einfach nicht mehr geschafft habe. XD

Makrele auf Reis
 Sake Don
Korokke

Backtechnisch ist bei mir auch einiges passiert. Einmal gab es leckere Brownies mit frischen Erdbeeren aus unserem Garten und letztes Wochenende gab es eine große Kuchentafel für meine Oma zum Geburtstag. Dafür hatte ich eine Erdbeer-Bisquit-Rolle und einen Käsekuchen gebacken. Sowie eine kleine Waldsmeistertorte und Schokomouse in Filoblättern (aus dem Törtchen Törtchen Buch, welches auch schon Mari in ihren Testessen vorgestellt hat). Zum Abendessen gab es von uns dann noch eine Zuchini-Lauch-Quiche. Diese hatten wir vor 2 Wochen auch zur Verabschiedung von Skyschnekchen mit gebracht und für so lecker empfunden, dass wir sie gleich nochmals machen mussten. ^^ Die Rezepte stelle ich noch die nächsten Tage online.

 Brownie mit Erdbeeren und Sahne
unsere Kaffeetafel...
... und die Zuchini-Lauch-Quiche

Ansonsten gab es noch Omu-Reis mit einem Tofudip. 

In unseren Garten fängt nun auch die Zeit der Ernte an. Am Wochenende wurden daher viele Kirschen geflückt. Auch die Erbsen sind reif, so dass ich mit meiner Schwester fast 2 Studen am pulen war. Hier seht ihr das Ergebniss. Am Abend habe ich noch die kleinen Schniepel abgemacht, dass hat dann auch nochmal 3 Stunden gedauert. Aber es lohnt sich. Ich habe die fertigen Erbsen eingefroren und nun immer frische im Tiefkühlfach für den Winter!!! Ich esse sie am liebsten zusammen mit Reis und Karaagechicken.